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Wein-Blog

Florian Eschlböcks Erfolgsrad dreht sich weiter

Von Hans Stoll  29. Juni 2020 14:08 Uhr

Florian Eschlböck – nicht nur mit penibler Handarbeit zum Erfolg!

Seit 2007 betreibt der Hörschinger Winzer im Zentralraum Weinbau. Jüngst konnte er wieder einmal kräftig aufzeigen.

Begonnen hat Florian Eschlböck mit ein paar Rebstöcken. Nach und nach wurde das Volumen erweitert. Konnte sich der agile Jungwinzer anfangs nicht vorstellen mehr als einen Hektar Rebstöcke auszupflanzen, so liegt er mittlerweile bei 13 Ha Weingärten und ist somit der flächenmäßig größte Weinbaubetrieb in unserem Bundesland. 

Penibles Arbeiten in den Rebanlagen und die Auswahl jener Rebsorten, welche optimal zum heimischen Terroir passen, stehen im Zentrum der Strategie des Hauses. Völliger Verzicht auf Unkrautpestizide, mechanische Pflege der Böden und manuelles Reduzieren der Trauben bei der Grünlese und dazu eine selektive händische Laubarbeit sind die wesentlichen Maßnahmen, um am Ende der Produktionskette Weine zu bekommen, die bereits weit über unser Bundesland hinaus hochgeschätzt werden.

Seine Wein kommen in zwei Kategorien auf dem Markt. Zum einen ist es die "95 Tage" Linie mit den trinkanimierenden, frisch fruchtigen Produkten, zum anderen wird mit dem Premium Segment "Der Eschlböck" das Reservesegment mit gereiften und kräftigen Weinen bedient. Chardonnay, Riesling und vor allem Sauvignon Blanc sind dabei die Hauptsorten.

Mehrere Spitzenplatzierungen diverser Fachmagazine in den letzten Jahren bezeugen seinen Erfolgslauf. Jüngst konnte der sympathische Winzer wieder einmal kräftig aufzeigen! Erreichte er doch mit seinem Sauvignon Blanc im Rahmen einer offenen Verkostung sagenhafte 90 Punkte und somit Platz 1 bei der Frankfurter Kulinarik Messe. Somit ist der Weg auf das internationale Parkett wohl geebnet.

2020 wird für ihn kein Jahrhundertjahrgang, aber bisher ist man mit dem Vegetationsverlauf mehr als zufrieden. Er wird danach trachten, vollreifes Traubenmaterial nach Hause zu bringen, um wie er mitteilt "langlebige Weine in die Flasche zu füllen. Nicht in die große Menge (es ist ja mehr als genug in den Kellern) sondern in hohe Qualität zu gehen, ist das Credo dieses Jahrganges der ja ohnehin jetzt schon in den Geschichtsbüchern einen Namen hat."  Ist diesem Sinne: möge sich das Erfolgsrad weiterdrehen! 

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Hans Stoll

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