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Serviert

Die watscheneinfache Schokotarte zum Dahinschmelzen

Von Philipp Braun 13. Juni 2019 00:04 Uhr

(Symbolbild)

Können Sie sich noch an Elisabeths Marillenkuchen erinnern? Sie wissen schon? Diese Mehlspeise, die jede Bescheidenheit vergessen lässt, weil man bereits nach dem ersten Bissen sensorisch gefangen ist und nichts anderes kann als weiterschlemmen.

Elisabeth hat es wieder getan. Nur holte sie statt des Marillenkuchens eine Schokoladentarte aus ihrer süßen Zauberkiste. Diese gelingt genauso einfach und steht der Marillenmehlspeise geschmacklich um nichts nach. Nachdem auch hier meine Zurückhaltung keine Grenzen kannte, zögert Kuchenfee Elisabeth keine Sekunde und verriet mir das Rezept.

Die Zutaten sind schnell besorgt und gemerkt. Jeweils 200 Gramm Zartbitterschokolade, Bio-Butter und Zucker. Dann noch drei große Eier und fünf großzügig gehäufte Esslöffel Mehl besorgen.

Wenn der Einkauf erledigt ist, reibt man eine Tarteform mit Butter ein und bestäubt diese mit Mehl. Zwischenzeitlich darf der Ofen ruhig auf 180 Grad aufgeheizt werden. Danach schmilzt man in einem kleinen Topf die Butter und fügt die Schokoladenstücke dazu.

Aufgepasst! Nicht vergessen, regelmäßig zu rühren, damit sich die Masse schön verbindet und nicht am Boden anbrennt. Danach die Schoko-Butter-Masse vom Herd nehmen und ein bisschen abkühlen lassen.

Jetzt die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Schoko-Butter-Masse mit der Ei-Masse gut vermischen. Zuletzt kommt das Mehl dazu. Alles schön vermengen, immerhin sollen keine Klümpchen vorhanden sein, und ehe man es sich versieht, ist der Teig fertig.

Diesen gibt man in die vorbereitete Form und backt ihn zirka 20 Minuten bei 180 Grad. Mit einem Zahnstocher kann getestet werden, ob die Tarte durch ist. Am allerbesten schmeckt sie, wenn sie sehr saftig ist.

Nach dem Abkühlen den Kuchen mit Puderzucker bestäuben. Dazu passen perfekt ein paar Erdbeeren oder Himbeeren, eventuell ein Klecks Schlagobers oder eine kleine Kugel Vanilleeis.

 

Die Kolumne schreiben abwechselnd Karin Haas und Philipp Braun, das Genussteam der OÖNachrichten.

Artikel von

Philipp Braun

Kulinarik-Redakteur

Philipp Braun
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