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Wohnen

Wolkenkratzer des Jahres: Lodernde russische Flamme

14. November 2020 00:04 Uhr

Wolkenkratzer des Jahres: Lodernde russische Flamme
Das „Lakhta Center“ in St. Petersburg

Der "Emporis Skyscraper Award" geht heuer an das Lakhta Center in St. Petersburg, dahinter liegen Türme in Peking und New York.

Der "Wolkenkratzer des Jahres" steht in der ehemaligen russischen Zarenmetropole Sankt Petersburg: Das 462 Meter hohe Lakhta Center wurde mit dem "Emporis Skyscraper Award", einem Preis für Hochhausarchitektur, ausgezeichnet. Eine internationale Expertenjury wählte die Gewinner aus 700 Wolkenkratzern aus, die in jüngster Zeit fertiggestellt wurden und eine Mindesthöhe von 100 Metern aufweisen.

Zum ersten Mal in der 20-jährigen Geschichte des Preises ging die Auszeichnung an ein russisches Projekt. Das Lakhta Center ist sowohl Russlands als auch Europas höchstes Gebäude. Es hat die Jury vor allem durch seine ungewöhnliche Form überzeugt: Die äußere Struktur besteht aus fünf Flügeln, die sich um fast 90 Grad drehen. Das verleiht dem Gebäude die Form einer lodernden Flamme. Der Turm ist der neue Hauptsitz des Gaskonzerns Gazprom.

Der zweite Platz ging an das "Leeza Soho" in Chinas Hauptstadt Peking. Das Bürogebäude mit der runden Form und der in sich verdrehten Struktur war eines der letzten Projekte von Stararchitektin Zaha Hadid vor ihrem Tod 2016.

Wolkenkratzer des Jahres: Lodernde russische Flamme
46 Etagen hat das „Leeza Soho“ in Peking

Überzeugt hat die Jury vor allem, dass das Atrium das gesamte Gebäude von oben bis unten durchzieht und es in zwei Hälften teilt. Das Gebäude wird dadurch mit Licht durchflutet. Mit einer Höhe von 194 Metern ist es zudem das höchste Atrium der Welt. Die durchgehende Verglasung ermöglicht sowohl einen Blick in das Gebäude sowie von außen auf die belebten Straßen von Peking. Zaha Hadid ist gemeinsam mit einem zweiten Architektenteam auch für das "One Thousand Museum" in Miami verantwortlich, das den achten Platz erreicht hat.

Wolkenkratzer des Jahres: Lodernde russische Flamme
In Manhattan zu finden: Das „35 Hudson Yards“

Das drittplatzierte "35 Hudson Yards" steht in der Wolkenkratzer-Hochburg New York: Das Hochhaus ist Teil des großen Hudson-Yard-Bauprojekts, mit dem die Westseite von Manhattan neu gestaltet werden soll. Das 72-stöckige Gebäude bietet Platz für 143 Wohnungen sowie ein Luxushotel, das sich über elf Stockwerke erstreckt. Die Fassade besteht aus bayerischem Kalkstein und Glas.

Von Frankfurt nach Melbourne

Mit dem "Tianjin CTF Finance Center" hat es noch ein weiteres chinesisches Hochhaus unter die besten Zehn geschafft (Platz vier). Dahinter folgen das "Aurora Melbourne Central" in Australien, "18 Robinson" in Singapur, "The Paragon" in der US-Metropole Chicago, das "One Thousand Museum", der "Omniturm" in Frankfurt sowie "Rosewood Bangkok" in Thailand.

Emporis ist ein weltweit tätiger Anbieter für Gebäudeinformationen und Bauprojekte.

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Das "Aurora Melbourne Central" in Australien
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„One Thousand Museum“ in der US-Metropole Miami
Wolkenkratzer des Jahres: Lodernde russische Flamme
155 Meter hoch: Das „Rosewood Bangkok“
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