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Wie auf einer Weidefläche grüner Bahnstrom entsteht

Von OÖN, 28. Juni 2024, 11:00 Uhr
Wie auf einer Weidefläche grüner Bahnstrom entsteht
Der Jahresenergieertrag soll rund 20 Gigawattstunden betragen.

TAISKIRCHEN. ÖBB errichten Agri-Photovoltaikanlage in Taiskirchen im Innviertel

Strom für den Zug, Schatten für die Tiere: Die ÖBB errichten in Taiskirchen im Innviertel eine Agri-Photovoltaikanlage für Bahnstrom, die laut eigenen Angaben eine umweltfreundliche Mehrfachnutzung ermöglicht.

Demnächst erfolgt der Baustart mit den Rammungsarbeiten der Unterkonstruktion für die PV-Anlage, im Frühling 2025 soll die Anlage fertiggestellt sein. Die Wiese unter den PV-Modulen diene als Weidefläche für 9600 Hühner und rund 100 Schafe. Bäume, Sträucher und Blühstreifen würden zu mehr Biodiversität beitragen, heißt es.

Das Pilotprojekt soll bei den ÖBB dazu beitragen, den Eigenversorgungsgrad mit grünem Bahnstrom auf 80 Prozent zu steigern. Derzeit sind es 60 Prozent. Auf einer Projektfläche von rund 18 Hektar erzielt die Photovoltaikanlage einen Jahresenergieertrag von rund 20 GWh (Gigawattstunden) – das entspricht in etwa 6700 Railjetfahrten von Linz nach Wien. Aufgrund der Nähe zum ÖBB-Unterwerk Riedau gelangt der produzierte 16,7-Hz-Bahnstrom mit einer Kabeltrasse von rund 2,5 km in das Bahnstromnetz der ÖBB.

Dabei werde auf bestehende Baustellen Rücksicht genommen, beispielsweise wird die Kabeltrasse mit dem Radweg zwischen Taiskirchen und Riedau errichtet.

Unabhängiger von Lieferanten

"Seit 2018 setzen wir auf 100 Prozent grünen Bahnstrom und versorgen darüber hinaus seit 2019 alle Gebäude, Anlagen und Containerterminals mit 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien. Wir sind gerne Vorreiter in Sachen Grünstrom und Mobilität", sagt Johann Pluy, Vorstand der ÖBB-Infrastruktur AG. Mit der Anlage in Taiskirchen schaffe man eine Doppelnutzung für Umwelt und Landwirtschaft.

Um unabhängiger von externen Energielieferanten zu werden, nehmen die ÖBB bis 2030 in Summe 1,6 Milliarden Euro in die Hand. Den Eigenversorgungsgrad mit Erneuerbaren bei den Betriebsanlagen will die Bahn von elf auf 67 Prozent steigern. Außerdem soll die Energieeffizienz beispielsweise durch die Modernisierung des Bahnstromnetzes oder die Gebäudeoptimierung um 25 Prozent gesteigert werden.

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10  Kommentare
10  Kommentare
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cyrill24 (700 Kommentare)
am 28.06.2024 12:45

Und wer bezahlt diese Anlage? Der Steuerzahler, und den Pacht bezahlt auch der Steuerzahler weil die ÖBB kann mit ach und krach seine eigenen laufenden Kosten decken. Und wer bezahlt die 6 Milliarden Euro direkte Subventionen sowie die 30 Milliarden Euro Schulden der ÖBB, der Heilige Geist wahrscheinlich!!!

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Hofstadler (1.384 Kommentare)
am 28.06.2024 12:02

Der Bedarf steigt, weil die neueren Maschinen permanent Strom ziehen🤷‍♂️

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (27.461 Kommentare)
am 28.06.2024 11:31

Geniale Mehrfachnutzung, die Schafe und Hühner werden sich über die schattigen und regensicheren Unterstände freuen.

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azways (5.939 Kommentare)
am 28.06.2024 11:17

Taiskirchen gehört zu den Gemeinden mit den wenigsten Sonnenstunden in Oberösterreich.

Die sogenannten Pramnebel halten sich oft tage- wenn nicht wochenlang.

Da hat wohl jemand hervorragende Verbindungen in die ober(st)en Etagen der ÖBB.

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betterthantherest (35.240 Kommentare)
am 28.06.2024 11:23

die Bahn hat Millionen Quadratmeter Lärmschutzwände gebaut.
Könnten problemlos mit PV Paneelen ausgestattet werden. Wenn man wollte.

Will man aber nicht.

18 ha hochwertiges BIO-Ackerland wird für eine PV Anlage vergeudet.

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cyrill24 (700 Kommentare)
am 28.06.2024 12:47

Die sogenannten Pramnebel halten sich Tage und Wochenlang, welch ein Schwachsinn da kann man nur lachen über so viel Dummheit!!!!

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Abraxas (1.628 Kommentare)
am 01.07.2024 08:51

https://www.wetter24.de/vorhersage/klima/%C3%B6sterreich/taiskirchen-im-innkreis/18135469/

Ihre "Theorie" mit dem Nebel scheint sich in einer offiziellen Sonnenstundenstatistik irgendwie nicht nachweisen zu lassen.

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betterthantherest (35.240 Kommentare)
am 28.06.2024 11:09

ein paar Alibitiere sollen dieser ehemaligen hochwertigen Bio-Ackerfläche ein grünes Mascherl verleihen.

Auf dieser Fläche könnten nicht 100 Schafe grasen. Sondern ca. 400.

Oder nicht 9600 Hühner sondern 45.000 Hühner leben.

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Abraxas (1.628 Kommentare)
am 01.07.2024 08:46

Bei der Fläche handelt es sich offenbar um eine Wiese. Das war also niemals Ackerfläche. Ihre Kritik geht also ins Leere. Und einfach irgendwelche Vielfach-Zahlen zu nennen (4x soviele Schafe und knapp 5x soviele Hühner) ohne dafür irgendwelche Fakten zu haben, hilft Ihnen auch nichts. Diese Art der Bewirtschaftung hat objektiv betrachtet einen großen Nutzen in vielen Ebenen. Das könnte man einfach auch mal zur Kenntnis nehmen bevor man einfach nur reflexartig gegen jegliche Veränderung wettert.

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ruhigblut (1.351 Kommentare)
am 06.07.2024 14:45

Diese Fläche war eine Ackerfläche!!!
Bis vor kurzem sogar "nur" konventionell bewirtschaftet!!!!
Und wenn ich den Humbug von wertvoller Biofläche schon lese!!!!
Es liegt nicht an Bio oder konventionell ob ein Boden fruchtbar und wertvoll ist, sondern am Verständnis des Landwirts für den Boden!

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