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Wohnen

Schwache Lira: Ausländer investieren in der Türkei

18. Dezember 2021 00:04 Uhr

ISTANBUL. Transaktionen sind im November um fast 50 Prozent gestiegen – besonders in Istanbul.

Angesichts der schwachen Landeswährung Lira haben die Investitionen von Ausländern in den türkischen Immobilienmarkt zugenommen.

Im November seien in der Türkei mehr als 7000 Häuser an Ausländer verkauft worden und damit um 48,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte das Statistikamt am Dienstag mit. Im Vergleich zum Vormonat Oktober lag der Anstieg bei 25 Prozent.

Am meisten investierten demnach Iraner, Iraker und Russen in den türkischen Immobilienmarkt, Deutsche folgen auf dem vierten Platz. Auch generell tut sich auf dem türkischen Immobilienmarkt derzeit viel. Insgesamt wurden in der Türkei im November fast 179.000 und damit um 59 Prozent mehr Immobilien verkauft als im selben Monat vergangenen Jahres, vor allem in der Millionenmetropole Istanbul. Dort lag der durchschnittliche Preis pro 100 Quadratmeter 2021 bei rund 633.000 türkische Lira (39.733 Euro). Die Lira hat seit Jahresbeginn zu Dollar und Euro rund die Hälfte ihres Werts verloren. Im November hatte sich der Verfall weiter beschleunigt, innerhalb eines Monats büßte die türkische Landeswährung rund ein Viertel ihres Wertes zu Dollar und Euro ein.

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