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Große Nachfrage nach Bauherrenmodellen

20.Juni 2020

IFA: Große Nachfrage nach Bauherrenmodellen
Bauherrenmodell des Unternehmens in der Linzer Zollamtstraße

Mit privatem Kapital leistbares Wohnen schaffen. Das ist das Motto des Immobilienunternehmens IFA, das zwar in Linz sitzt, aber den Großteil seiner Aktivitäten in Ostösterreich und der Steiermark hat. Was mit dem Geschäftsmodell zusammenhängt.

IFA hat sich auf Bauherrenmodelle konzentriert. Dabei erwerben Investoren gemeinsam eine Immobilie, beauftragen die Generalsanierung und erwirtschaften gemeinsam Mieterträge. IFA organisiert die Sanierung von Immobilien und sammelt dafür Geld von Anlegern, die entweder in einzelne Wohnungen (nur in der Steiermark) oder in Anteile investieren. Die Projekte werden gefördert (vor allem in Ostösterreich) und haben einen Mietendeckel. Dennoch ließen sich vernünftige Renditen darstellen, sagt Geschäftsführer Erwin Haselberger.

Der ehemalige Landesdirektor von Wüstenrot leitet das Unternehmen mit 100 Mitarbeitern. IFA ist 1978 vom oberösterreichischen Unternehmer Rudi Huber gegründet und vorzwöf Jahren an die Soravia-Gruppe verkauft worden. IFA verwaltet 2,35 Milliarden Euro von 7000 Kunden und hat in 470 Projekte investiert. In Oberösterreich gehört das alte Zollamt in der Linzer Innenstadt dazu.

Zu den Kunden zählen vor allem Leute in der höchsten Steuerklasse, die bei der Investition in Immobilien auch entsprechende Steuervorteile lukrieren können, vor allem Freiberufler und Unternehmer. Der Bedarf sei gegeben. Keine Rede davon, dass Anleger Immobilien scheuen. "Wir haben Projekte um 200 Millionen Euro in der Pipeline, die Nachfrage ist groß", sagt Haselberger. Zwar seien durch die gestiegenen Grundstückspreise und Baukosten die Renditen etwas gesunken. "Wir haben aber praktisch keinen Leerstand und beim Grundstückseinkauf einen Größenvorteil, sodass die Renditen nach wie vor passen." Hauptverkaufszeit der IFA ist im Herbst, wenn Steuerberater ihren Klienten noch einmal zur Investition raten.

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21. September 2021