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Wohnen

Deutschland: Wohnpreise steigen trotz Corona weiter

29. August 2020 00:04 Uhr

BERLIN. Wohnungen und Häuser in Deutschland haben sich trotz der Coronakrise weiter verteuert.

Im zweiten Quartal stiegen die Preise für Wohnimmobilien im Schnitt um 1,4 Prozent im Vergleich zum ersten Jahresviertel, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Zum Vorjahreszeitraum stand ein Plus von 5,6 Prozent.

Damit bewegten sich die Zuwächse im Bereich der vorhergehenden Quartale, erklärten die Statistiker. Jedoch handle es sich um eine Schnellschätzung, die mit einer gewissen Unsicherheit behaftet sei.

Gemäß der Analyse haben die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie der Dynamik auf dem Immobilienmarkt bisher kaum etwas anhaben können. Im ersten Quartal hatten die Wiesbadener Statistiker ein Anziehen der Immobilienpreise von 6,8 Prozent binnen Jahresfrist und von 0,3 Prozent zum Schlussquartal 2019 festgestellt. Vor allem in Großstädten, aber auch auf dem Land gab es kräftige Aufschläge.

Die Corona-Pandemie wirkt sich in Deutschland seit dem Frühjahr aus und schlug im Sommerquartal voll auf die Wirtschaft durch. Manche Ökonomen hatten mit einem kräftigen Dämpfer auf dem Wohnungsmarkt gerechnet und sinkende Immobilienpreise erwartet. Viele Investoren suchen aber angesichts schwankender Börsenkurse Sicherheit in Immobilien.

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