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Wohnen

Deutsche rechnen mit Stagnation in der Baubranche

02. Mai 2020 00:04 Uhr

BERLIN. Nach den Rekordjahren in der jüngeren Vergangenheit rechnet die deutsche Baubranche wegen der Coronakrise für 2020 mit stagnierenden Geschäften.

Trotz guter Umsätze im Jänner und Februar dürften die gesamten Erlöse nominal nur das Niveau von 2019 erreichen, teilte der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) mit. "Angesichts der zunehmenden Meldungen über Auftragsstornierungen, ausbleibende Ausschreibungen und Behinderung der Bautätigkeit wird ein Umsatzplus zunehmend unrealistisch", sagte HDB-Hauptgeschäftsführer Dieter Babiel. Im Dezember hatte die Branche noch 5,5 Prozent Wachstum vorausgesagt.

Die Einschränkungen

"Fast 60 Prozent der von uns befragten Mitglieder sind von coronabedingten Einschränkungen betroffen", sagte Babiel und sprach von Baustellenschließungen, einem hohen Krankenstand und mehr Kosten aufgrund eines höheren Organisationsaufwands. Zu schaffen machten den Betrieben auch fehlende Materiallieferungen und ausbleibende Subunternehmer aufgrund geschlossener Grenzen. Im April sank das vom Münchner Ifo-Institut berechnete Geschäftsklima auf dem Bau so stark wie noch nie. Auch die Erwartungen brachen ein. "Mit ihrer aktuellen Lage sind die Baufirmen jedoch mehrheitlich noch zufrieden", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

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