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Wohnen

Das Ende vom Leiner auf der "Mahü" rückt immer näher

30. Januar 2021 00:04 Uhr

Das Ende vom Leiner auf der "Mahü" rückt immer näher
Anstelle des Möbelhauses soll ein Wiener "KaDeWe" gebaut werden.

40.000 Artikel sollen binnen 25 Werktagen versteigert werden.

Das Möbelhaus Leiner auf der Wiener Mariahilfer Straße kennt wohl jeder, der einmal durch diese Einkaufsstraße gegangen ist. Jetzt rückt sein Ende immer näher: Die Signa-Gruppe von Rene Benko will dort ein Kaufhaus nach Vorbild des Berliner "KaDeWe" errichten. Im März sollen die Bagger auffahren.

Damit das möglich ist, wird nun die sich noch im Geschäft befindliche Ware – von Küchen über Orientteppiche bis hin zu Wäscheständern – versteigert, wie die beauftragte Auktionsplattform aurena.at mitteilte.

Mehr als 40.000 Artikel sollen innerhalb von 25 Werktagen unter den Hammer kommen. Die ersten Zuschläge werden ab 31. Jänner erteilt – die Objekte werden im Rahmen mehrerer Auktionen verkauft. Der Plan sei, das Möbelhaus bis Ende Februar leer zu bekommen, hieß es.

In der Aussendung gab es auch einen Eindruck davon, welche Waren an den Mann bzw. die Frau gebracht werden sollen: "Gut 900 Teppiche, 40 Bäder, 100 Sofas, 50 Betten, 15 Küchen, unzählige Lampen und Haushaltsgeräte, Unmengen an Deko-Artikeln, Geschirr oder Baby-Ausstattung." Die Bandbreite reiche von wertvollen Orientteppichen und Ledergarnituren über Badewannen und Esstischgruppen bis hin zu Wäschekörben, Staubsaugern und WC-Deckeln.

Auch Ausstellungsküchen werden versteigert. Neben dem Sortiment des Möbelhauses muss auch die Gebäudeausstattung weg, wie zum Beispiel die Shop-Beleuchtung, die Regalanlagen und Verkaufskojen. Auch die Ausstattung des Möbelhaus-Restaurants und Leuchtkästen mit Firmenlogo sind zu haben.

Der Immobilien- und Handelskonzern Signa hatte die Möbelhändler Kika und Leiner im Juni 2018 im Rahmen eines Notverkaufs vom angeschlagenen deutsch-südafrikanischen Möbelkonzern Steinhoff übernommen. Der Leiner-Standort auf der Mariahilfer Straße diente als Flaggschiff des Unternehmens.

Ab März soll das Gebäude nun abgerissen werden, wobei die historische Fassade aber erhalten bleibt. An dem Standort sollen dann ein Warenhaus nach dem Vorbild des berühmten Berliner Warenhauses "KaDeWe" und ein Hotel entstehen. Die Eröffnung ist für Herbst 2024 vorgesehen.

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