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Wohnen

Ankerbrot-Areal in Wien wieder verkauft

09. Mai 2020 00:04 Uhr

WIEN. Das Ankerbrot-Areal in Wien ist wieder in neue Hände gewechselt.

Der Immobilienmanager Peter Ulm erwarb die Brotfabrik gemeinsam mit Schweizer Partnern um 41 Millionen Euro, wie das Magazin "Gewinn" berichtet. Das vier Hektar große Gelände war erst im Vorjahr von der Bäckerei an eine Immobiliengesellschaft verkauft worden, an der auch Ex-Bundeskanzler Werner Faymann (SP) einen kleinen Anteil hält.

Als Vorstandschef baute Ulm das Immobilienunternehmen 6B47 in den vergangenen Jahren zu einem der größten Player auf dem heimischen Markt auf. Mit seiner neuen Gesellschaft Allora Immobilien (70 Prozent stehen im Eigentum eines vermögenden Schweizer Family-Offices) kaufte er nun das Fabriksareal im Bezirk Favoriten.

Die Bäckerei bleibt laut Ulm vorerst am Standort mit den zum Teil denkmalgeschützten Backsteingebäuden. "Wir haben mit Anker einen guten Mieter. Erst wenn die Fabrik verlegt wird, werden wir uns Gedanken über eine neue Nutzung machen." Im Vorjahr habe Anker angekündigt, in drei bis fünf Jahren einen neuen Standort im Nachbarbezirk Simmering zu beziehen.

Verkäufer des Areals war eine Tochter der Montibus Projektentwicklung GmbH, die wiederum mehrheitlich der Imfarr Beteiligungs GmbH gehört. Dahinter steht vor allem die Wiener Investorenfamilie Farrokhnia.

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