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Bike-Erlebnis am Pferdeeisenbahnweg

Von Sabine Neuweg und Alois Peham, 19. Oktober 2012, 00:04 Uhr
Bike-Erlebnis am Pferdeeisenbahnweg
Abwechslungsreich und herausfordernd ist die Fahrt entlang der Trasse der ehemaligen Pferdeeisenbahn.

Abwechslungsreich ist die Fahrt mit dem Mountainbike entlang der historischen Trasse der Pferdeeisenbahn von Rybnik in Tschechien durch das Mühlviertel bis Linz.

Höhenmeter und auch Kilometer summieren sich allerdings zu einer ausgefüllten Tagestour.

Entspannt ist die Anreise mit dem Zug von Linz über Summerau bis Rybnik. Ab hier orientieren wir uns an der Trasse der um 1832 errichteten und von Linz bis Budweis führenden Pferdeeisenbahn. Vom Bahnhof folgen wir der Straße nach rechts, überqueren die Hauptstraße und entlang des ehemaligen Patrouillenweges entlang der Grenze erreicht man beim restaurierten Pfeiler einer Brücke den neu errichteten Pferdeeisenbahnlehrpfad. Auf Tafeln wird die Geschichte der Bahn veranschaulicht.

Man folgt weiter der Forststraße und erreicht den Grenzübergang Eisenhut. Bei der Kreuzung nach der Grenze hat man die Wahl zwischen der direkten Route oder der Alternativroute nach bzw. über Leopoldschlag nach Kerschbaum. Die gesamte Strecke in Österreich ist bis auf einige Abzweigungen gut beschildert und immer wieder trifft man auf noch vorhandene Spuren der ehemaligen Bahn.

Beim Pferdeeisenbahnmuseum in Kerschbaum entwickeln wir die Idee einer neuen Zugvariante für den Gesellschaftswagen Franz Josef. Mit Mountainbikes im Vorspann statt Pferden, das wäre wohl eine Herausforderung für trainierte Bergaufradler. Schön sind die Abschnitte bis Summerau und weiter bis Lest. Herrlich ist auch der Abschnitt durch das Tal der Kleinen Gusen bis Unterweitersdorf. Gallneukirchen wird teilweise umfahren, auf zwei kurzen Abschnitten ist Radfahren verboten und über Treffling erreicht man dann St. Magdalena und Linz. Es waren nur wenige Wanderer unterwegs, diese haben aber selbstverständlich Vorrang und entsprechend rücksichtsvoll sollten Biker am Pferdeeisenbahnweg auch unterwegs sein.

Die GPS-Daten zur Tour

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Charakteristik: durchgehend markiert und beschildert folgt man dem Pferdeeisenbahnwanderweg auf Forststraßen, Wegen und Nebenstraßen, in Tschechien spärliche Beschilderung, immer wieder stößt man auf Viadukte, Bahnwärterhäuschen und die Trasse der ehemaligen Bahnstrecke
Zeiten & Höhen: Fahrzeit: 6–7 Stunden, Distanz: 85 km, Höhendifferenz: Anstieg 1050 m, Abfahrt 1450 m, Rybnik (658 m) – Summerau (556 m) – Linz (260 m)
Einkehr: Gasthof zur Pferdeeisenbahn in Kerschbaum, Gasthof Mader in Lest
Karten: Karte Genusswandern im Mühlviertler Kernland

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