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Reisen

Naturverträglich klettern

22. Mai 2021 00:04 Uhr

70 Felsen und 200 Routen in der Frankenalb.

Die Frankenalb im Nürnberger Land ist aufgrund der hohen Dichte geeigneter Felsen mit Rissen, Kaminen, Wänden und Kanten ein beliebtes Klettergebiet. Gleichzeitig zeichnet sich die Gegend durch eine einzigartige Natur aus: Weite Jurahochflächen wechseln sich mit Höhlen und Kiefernwäldern ab. Flora und Fauna zählen zu den artenreichsten Lebensgemeinschaften Mitteleuropas. Um diese zu bewahren, wurde das Gebiet zur Schutzzone deklariert. Wie funktioniert dann das Klettern im Naturpark "Fränkische Schweiz-Frankenjura"?

Die mehr als 70 klettertauglichen Felsen mit rund 200 Routen in Schwierigkeitsgraden für Anfänger und Könner sind in drei Zonen eingeteilt. Zone 1 ist Ruhezone mit absolutem Kletterverbot, Zone 2 untersagt Erstbegehungen, erlaubt aber Klettern bis zu Umlenkhaken, um darüberliegende, ökologisch wertvolle Felsköpfe zu schützen. In Zone 3 haben Kletterer Vorrang, Erstbegehungen mit Umlenkhaken außerhalb der Vegetationszone sind gestattet.

Mit dem anspruchsvollen Höhenglücksteig und dem Norissteig im Hirschbachtal gibt es im Nürnberger Land auch zwei Klettersteige. Sieben Kletterhallen und diverse Kurse runden das umfangreiche Angebot ab.

Infos: urlaub.nuernberger-land.de

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