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Reisen

Knapp an der Zukunft: Reisen, die auf Science-Fiction-Trips einstimmen

25. Oktober 2019 00:04 Uhr

Knapp an der Zukunft
Künstliche Südseeatmosphäre in Deutschland: Tropical Islands in Brandenburg

Mond oder Tiefsee: Es gibt Orte, die dem Normaltouristen noch verwehrt sind.

Das Reiseportal weg.de hat Ziele gefunden, die sich der Zukunft des Reisens ein bisschen nähern.

Nagoya City Science Museum, Japan: Die Kolonialisierung des Mars ist bisher nur Stoff von Science- Fiction-Literatur. Bis der Tag kommt, können alle mit Fernweh universalen Ausmaßes das größte Planetarium der Welt besuchen. Die Kuppel des Nagoya City Science Museums hat einen Durchmesser von 35 Metern und bietet Platz für 350 Besucher.

Escape Themenpark, Malaysia: Einen Vorgeschmack auf ein mögliches Rohrpost-Reisesystem bietet die weltgrößte Wasserrutsche. Ganze 1140 Meter schlängelt sich die Rutsche durch einen natürlichen Wald. Der Weg ist hier das Ziel: Bis man das Auffangbecken erreicht, dauert es ganze vier Minuten.

Askja-Gebirge, Island: Wer nicht auf die Kommerzialisierung der Raumfahrt mit Touren auf den Mond warten möchte, der wird auch auf der Erde fündig. Die surreale Kraterlandschaft des Askja-Gebirges in Island wirkt außerirdisch. Eine Wanderung beispielsweise zur abgelegenen Drachenschlucht ist allen zu empfehlen, die Stille, frische Luft und eine fantastische Aussicht suchen.

Grand Canyon Caverns & Inn, USA: Die Reise zum Mittelpunkt der Erde, die Jules Verne 1864 in seinem Roman veröffentlichte, darf man sich aufgrund des zu erwartenden Hitze-Infernos abschminken. Abenteuerlustige Urlauber sind besser beraten, sich die Grand Cavern Suite des Grand Canyon Caverns & Inn anzusehen. Sechzig Meter unter der Erde liegt das wohl am tiefsten gelegene Hotelzimmer der Welt. Gäste nächtigen hier in einer Höhle ohne Tageslicht. Dafür aber mit all dem gemütlichen Komfort eines Hotelzimmers wie einem prall gefüllten Bücherregal und einem Plattenspieler.

Jules’ Undersea Lodge, Florida: Bis ein ausgiebiger Urlaub in der Tiefsee möglich ist, lohnt sich ein Besuch von Jules’ Undersea Lodge in Florida. Der Eingang befindet sich neun Meter unter der Wasseroberfläche, wer also hier nächtigen möchte, muss tauchen können. Das erste Unterwasserhotel seiner Art liegt in einer ehemaligen Forschungsstation und bietet neben Abgeschiedenheit auch eine Klimaanlage, eine Warmwasserdusche und bei Bedarf sogar einen Pizza-Lieferservice.

Tropical Islands, Brandenburg: Die natürlichen Paradiese der Welt sind durch den Klimawandel und Umweltverschmutzung bedroht. Eine Möglichkeit, die Schönheit gefährdeter Biotope zu konservieren, ist der Bau künstlicher Habitate. Ob artifizielle Lebensräume geeignete Reiseziele wären, ist zwar fraglich, heute stehen Kunstwelten aber vor allem für Vergnügen.

Südseeatmosphäre und Sandstrände imitiert beispielsweise der Freizeitpark Tropical Islands in Brandenburg. Hier können ganzjährig bis zu 6000 Besucher täglich in zahllosen (Süß-)Wasserbecken baden, ein ausgiebiges Wellness-Programm genießen oder sogar den weltweit größten Indoor-Regenwald erkunden – und das in Deutschland.

Reisen in die Vergangenheit: Niemand will auf die Entwicklung einer Zeitmaschine warten, um Ritter, Hofdamen und Turniere mit eigenen Augen zu sehen. Jährlich stattfindende Events wie das Ritterturnier auf dem Gelände des oberbayerischen Schlosses Kaltenberg (an drei Wochenenden im Juli 2020) oder der Mittelaltermarkt auf der nordbayerischen Burg Rabenstein (11.-14. Juni, 31.7.-2.8. 2020) bieten spektakuläre Darstellungen und deftige Gerichte in historischer Atmosphäre. Mit modernster Technologie reist man hingegen an den Standorten von TimeRide durch die Zeit. Die VR-Attraktion bietet in Dresden, Köln, Berlin und München virtuelle Stadtrundfahrten in die Vergangenheit an und erweckt Geschichte vor den Augen der Betrachter zu neuem Leben.

Ashram in Rishikesh, Indien: Die Erkundung unentdeckter Welten muss niemand in der Ferne suchen: Das eigene Unterbewusstsein ist ein Ort, der keinen offensichtlichen Eingang hat. Die Stadt Rishikesh im Norden Indiens ist eine bedeutende Pilgerstätte, die einst bereits die Beatles aufsuchten, um zu meditieren. Parmarth Niketan ist einer der bekanntesten Ashrams. Mit mehr als 1000 Zimmern und einem acht Hektar großen Campus bietet es den idealen Rahmen für Yoga und Meditation.

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