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Reisen

Ab die Post!

13. Juni 2020 00:04 Uhr

Ab die Post!
Natürlich lockt ein Streichelzoo.

Wenn es alles gibt, wovon Kinder träumen – womit verbringen sie dann ihre Tage? Die OÖNachrichten haben sich im Family Resort Post in Unken den Wünschen des Nachwuchses untergeordnet.

Wenn einem schon bei der Rezeption jemand auf allen Vieren entgegenkommt, fröhlich, aber zahnlos grinsend, und dahinter zwei betont gut gelaunte Menschen mit hoher Stimme und gezücktem Handy diesen Ausflug begleiten, dann ist auf einen Blick klar: Die Schiebetüren, die sich gerade geöffnet haben, haben nicht nur den Weg ins Hotel Post im salzburgerischen Unken, sondern auch noch in eine Parallelwelt der Familienhotels freigegeben.

Auch wenn Familie draufsteht, geht es in Wirklichkeit um Kinder und ihre Bedürfnisse. Hier gibt es einfach alles für kleine Menschen, das, was sie sich wünschen, was sie brauchen und noch viel mehr. Das zeigt sich in den Zimmern, wo zwischen Topferl und Toilettensitzverkleinerung gewählt werden kann, genauso wie beim Essen, wo Flascherlwärmer, Hipp-Menü und Nudeln mit Tomatensoße und Schnitzerl mit Pommes die kulinarischen Bedürfnisse der jungen Hotelgäste je nach Altersstufe befriedigen sollen. Auch wenn die spätestens ab Kindergartenalter vor allem den dauerhaften Zugang zu Eis und Schokostreuseln bejubeln und ungerührt Kugel um Kugel in ihre Becher türmen, während die jüngeren Hotelgäste weiter durch das Hotel krabbeln und robben.

Schon vor rund zwanzig Jahren hat man sich im Hotel Post auf die Zielgruppe Kinder fokussiert. Wenn die Kinder glücklich sind, sind das auch die Eltern – frei nach diesem Motto gilt es, einmal dort angekommen, zu erforschen, was es denn eigentlich nicht gibt. Badesee mit eigenem Trampolin und Rutsche vom Berg herunter? Thermalwasserbecken, innen und außen, sogar mit Strömungskanal? Streichelzoo? Trampoline? Eislaufplatz? Minigolfanlage? Fischerteich? Basketballplatz? Volleyballplatz? Tennisplatz? Alles da und noch viel mehr.

Neun Pferde im Stall

Da gerät so etwas wie ein Spielplatz samt Flying Fox, eine Kinderbetreuung, die elf Stunden am Tag geöffnet hat, oder eine Softplay-Anlage schnell zur Selbstverständlichkeit. Nicht vorausgesetzt, sondern bei der Buchung immer wieder extra nachgefragt wird hingegen das Reitangebot, wie Rezeptionist Philip verrät. Neun Pferde wohnen im Stall des Hotel Post und lassen vor allem die Mädchenherzen höherschlagen.

Luigi ist eines davon – schwarz, geduldig und eigentlich ein Pony. Auf ihm dürfen schon die Kleinsten ihre Runden drehen, geduldig trottet er wieder und wieder im Kreis. Auch das Striegeln und die Streicheleinheiten, die ihm die kleinen Hotelgäste freudestrahlend angedeihen lassen, rühren ihn nicht.

Die Eltern machen währenddessen das, was Eltern in Familienhotels meistens machen – sie stehen daneben und freuen sich, dass sich der Nachwuchs freut. Freilich, es gibt Spa, Sauna und Sportangebot für die Großen, mehr genutzt sind allerdings meist die Bänke neben der Gokart-Strecke. Dort beschließen die Kinder, den Großteil ihres Tages zu verbringen: auf einem fahrbaren Untersatz, auf dem sie stundenlang ihre Runden drehen. Und hat man auch noch lange nicht das ganze, riesige Angebot des Hotels erforscht, so hat man zumindest eine wichtige Lektion gelernt: Manchmal reicht so wenig. (je)

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