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Reisen

Weltcup für Hobbyskiläufer

Von Christian Haas   04. Dezember 2013

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Bild 1/22 Bildergalerie: Skifahren wie damals

Wenn auf den legendären Ski-Rennstrecken keine Wettkämpfe stattfinden, dann dürfen Freizeitfahrer ran – Mut und skifahrerisches Können vorausgesetzt.

Wer als Hobbyfahrer Streif, Saslong oder Kandahar bezwingt, dem sind zwei Dinge sicher: die Anerkennung seiner Mitmenschen und ein Oberschenkelmuskelkater, den man nicht so schnell vergisst.

Das Hahnenkammrennen auf der Streif in Kitzbühel gilt als härtestes Weltcuprennen. Bis zu 500 Millionen Zuschauer verfolgen das weltgrößte Ski-Event im Fernsehen, 80.000 Besucher vor Ort. Wer die Streif als Gewinner verlässt, hat den Ski-Olymp bestiegen. Abgesehen von den Tagen vor dem Showdown der Profis können sich auch Normalsterbliche an die nicht präparierte Strecke wagen und Mausefalle, Hausbergkante und Alte Schneise persönlich kennenlernen. Allein eine sturzfreie Fahrt auf der 3312 Meter langen Strecke wird mit viel Respekt bedacht. Wie sagte Hahnenkammrennen-Gewinner Stephan Eberharter einmal: "Ich hatte durchaus Gefühle der Todesangst." Weltcup-Termin: 24. bis 26. Jänner 2014 hahnenkamm.com

 

Diese Gefühle können einen auch auf der Kandahar bei Garmisch-Partenkirchen überkommen. Schließlich bilden die beim Umbau für die Ski-Weltmeisterschaften 2011 entstandenen 92 Prozent Gefälle den steilsten Streckenabschnitt im gesamten Weltcupzirkus. Und auch durch die anderen Passagen zählt die 3300 Meter lange Herrenstrecke zu den anspruchsvollsten im Rennkalender. Den kommenden Weltcup-Termin für 2014 sollte man sich auf jeden Fall im Kalender notieren. Um die Rennen live mitzuverfolgen. Aber auch als Notiz, dass die Strecke dann für Normalfahrer gesperrt ist. Weltcup-Termin: 25./26. Jänner (Damen) und 1./2. Februar 2014 (Herren); zugspitze.de

Vielleicht doch lieber Gröden, das ebenfalls bereits Gastgeber Alpiner Ski-Weltmeisterschaften war. Außerdem gastiert auch hier jährlich der internationale Weltcupzirkus. Im Dezember wird in Gröden zum 46. Mal um Weltcuppunkte gefahren, auf der Saslong-Piste vom Ciampinoi hinunter nach St. Christina. Die nicht zuletzt durch die Kamelbuckel, bei denen Profis bis zu 70 Meter weit fliegen, berüchtigte Abfahrt, ist für normale Skifahrer machbar. Für ambitionierte Skifahrer ist die 3446 Meter lange Strecke mit einem Höchstgefälle von 57 Prozent ein Muss.

Ganz so eisig wie beim Profirennen ist die Strecke, die ein paar Tage danach wieder öffentlich befahrbar ist, doch nicht. Für kleinere Sprünge und berauschende Gefühle reicht es aber allemal. Weltcup-Termin: 20. und 21. Dezember. saslong.org

 

Glücksgefühle (für Adrenalinjunkies und Könner) garantiert das Terrain oberhalb von Wengen und unterhalb des berühmtesten Bergtrios der Schweiz: Eiger, Mönch und Jungfrau. Das Lauberhornrennen gilt neben der Streif als die anspruchsvollste Piste des Ski-Weltcups.

Dafür gibt es mehrere Gründe: 1. Mit rund viereinhalb Kilometern Länge und Fahrzeiten um die zweieinhalb Minuten ist sie Rekordhalter im Weltcupzirkus. 2. Bis zu 150 Stundenkilometer schaffen die Profis – höchste Maximalgeschwindigkeit im laufenden Wettbewerb. 3. Sie fordert höchstes skifahrerisches Können, allen voran das Ziel-S, die Minsch-Kante und der Hundschopf. Da sind alle Laienfahrer gut beraten, kontrollierte Kurzschwünge zu setzen, anstatt wie die Profis in die Lüfte abzuheben. Weltcup-Termin: 17. bis 19. Jänner; lauberhorn.ch

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