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Was ist ein Corona-Cluster?

Von Barbara Jauk   12. Juli 2021 16:04 Uhr

Coronavirus

Viele angesteckte Politiker: Corona-Cluster sind gerade in aller Munde. Was damit genau gemeint ist.

Politikerinnen und Politiker sind nicht vor Corona gefeit. Immer wieder erkranken auch sie an Covid-19. Vergangene Woche hat es auf einen Schlag mehr als einen getroffen. Während des sogenannten Ibiza-Untersuchungsausschusses (siehe unten) im österreichischen Parlament in Wien haben sich mehrere Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Coronavirus angesteckt. Wenn sich mehrere Menschen am selben Ort anstecken, dann spricht man von einem sogenannten Cluster (sprich: klaster). Das ist englisch und heißt übersetzt Haufen, Anhäufung oder auch Gruppe. So einen Cluster kann es auch anderswo geben, etwa in Schulen, Firmen, bei Veranstaltungen oder in einer Stadt, einem Ort oder einer Region.

Was kann man machen, damit sich keine Cluster bilden?

Der Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein sagt, dass es wichtig sei, weiter Abstand zu halten. Außerdem können die sogenannten 3 G (getestet, geimpft und genesen) solche Cluster verhindern, so Mückstein. Er bittet die Menschen, sich weiter testen und impfen zu lassen, denn die Pandemie sei noch nicht vorbei.

Was ist der Ibiza-Untersuchungsausschuss?

2019 wurde das sogenannte Ibiza-Video veröffentlicht. Dieses Video zeigt die damaligen FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus, wie sie bei einem Treffen über verbotene Parteispenden sprechen. Was Strache und Gudenus nicht gewusst hatten: Dieses Treffen mit der angeblichen Nichte eines reichen Russen war eine Falle und ihr Gespräch wurde aufgenommen. Das Video sorgte für viel Wirbel. Sogar die damalige Regierung aus den Parteien ÖVP und FPÖ löste sich auf. In einem sogenannten Untersuchungsausschuss soll geklärt werden, ob von den betroffenen Politikern alle Gesetze eingehalten wurden oder ob sie etwas Verbotenes getan haben.