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Amazonas-Regenwald verursacht immer mehr schädliche Gase

Von von Barbara Jauk   27. Juli 2021 17:19 Uhr

Amazon Rainforest in Anavilhanas National Park, Amazonas - Brazil
Die Abholzung des Regenwalds im Amazonasgebiet zeigt ihre schlechte Wirkung.

Schlechte Nachrichten aus dem Amazonas: Statt schädliches Kohlendioxid (CO2) zu binden und aufzunehmen, stößt der Regenwald immer mehr davon aus. Warum das so ist.

Die Abholzung des Regenwalds im Amazonasgebiet zeigt ihre schlechte Wirkung: Forscher haben herausgefunden, dass ein Teil dieses lebenswichtigen Waldes gerade mehr Kohlendioxid ausstößt, als er aufnimmt. Das gilt vor allem für den Teil des Waldes, der im Osten liegt, und für die Trockenzeit, wo es kaum regnet. Normalerweise ist der Regenwald dafür bekannt, dass er Kohlendioxid aufnimmt. Deshalb ist er auch so wichtig für ein gesundes Klima. In den vergangenen 50 Jahren haben die Pflanzen und Böden des Regenwaldes etwas mehr als ein Viertel des schädlichen Kohlendioxids aufgenommen.

Brandrodung

Untersuchungen von Forschern haben jetzt gezeigt, dass sich das ändert. Der Osten des Amazonas schafft sogar mehr Kohlendioxid, als er aufnimmt. Das hat unter anderem damit zu tun, dass Teile des Waldes abgeholzt werden, und zwar durch sogenannte Brandrodungen. Brandrodung bedeutet, dass man den Wald niederbrennt. Dabei entsteht viel schädliches Kohlendioxid. Die Erderwärmung infolge des Klimawandels verschlimmert die Situation zusätzlich.

Waldbrand

Warum ist der Regenwald noch wichtig?

Der Regenwald nimmt nicht nur schädliche Abgase wie zum Beispiel Kohlendioxid auf. Der Regenwald erzeugt auch lebenswichtigen Sauerstoff zum Atmen. Regenwälder sind wichtige Lebensräume. Dort wachsen und leben einzigartige Pflanzen und Tiere. In vielen dieser Pflanzen stecken Heilkräfte, sie werden verwendet, um daraus Medizin zu machen. Nicht zuletzt leben in den Regenwäldern Naturvölker. Der Regenwald ist ihr Zuhause. Außerdem speichern Regenwälder große Massen an Wasser.