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KINDERNACHRICHTEN

Tiere

Echter Paddington-Bär gefunden

Von Barbara Jauk   28. August 2021 08:00 Uhr

Paddington-Bär
So sieht der Paddington-Bär in freier Wildbahn aus

Normalerweise haben Brillenbären sehr dunkles Fell. Jetzt haben Wissenschaftler in Südamerika einen Brillenbären gesichtet, der wie der Bär Paddington ein helles Fell hat.

Wer kennt ihn nicht? Den Bären Paddington aus dem gleichnamigen Film, der weit von zu Hause entfernt große Abenteuer erlebt.

Forscherinnen und Forscher haben jetzt einen Verwandten von Paddington in Peru entdeckt. Der Bär hat, wie Paddington, ein goldbraunes Fell. Normalerweise haben Brillenbären dunkelbraunes bis schwarzes Fell. „Dass wir einen echten goldenen Bären gesehen haben, war etwas Besonderes“, erklärt eine Forscherin.

In großer Gefahr

Brillenbären sind vom Aussterben bedroht. Sie stehen auf der „Roten Liste“ der bedrohten Tierarten. Deshalb freuen sich die Forscherinnen und Forscher über jeden einzelnen gesichteten Bären. Und es wird noch besser. Denn es könnte in Peru mehr Brillenbären geben, als man bisher dachte. Die Tiere sind sehr scheu und zeigen sich nicht gerne. Deshalb ist die Art nicht besonders gut erforscht.

Warum soll man den Brillenbären schützen?

Der Brillenbär ist der einzige Bär, der in Südamerika lebt. Er ist sehr wichtig für das Gleichgewicht der Natur in dem Gebiet, in dem er vorkommt. Wenn der Brillenbär geschützt wird, dann hat das gute Auswirkungen auf andere Tier- und Pflanzenarten.

Gut zu wissen: Brillenbären heißen so, weil die weißen Flecken rund um die Augen wie Brillen aussehen. Man kann die einzelnen Tiere gut unterscheiden. Jedes Gesichtsmuster ist nämlich einzigartig. Das ist so ähnlich wie beim Menschen die Fingerabdrücke.

Steckbrief:

Vorkommen: Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien und Venezuela (das sind alles Länder in Südamerika)
Fressen: hauptsächlich verschiedene Pflanzen, selten auch Vögel, Aas, Insekten, andere Säugetiere

Auf der Karte siehst du, wo Peru liegt: