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KINDERNACHRICHTEN

Sport

Ab aufs Snowboard

26. November 2020 01:23 Uhr

Snowboarder sind bei Tinder vorne mit dabei.

Es ist gar nicht so leicht, wie es vielleicht aussieht. Dafür macht Snowboarden richtig Spaß! Worauf es bei diesem Wintersport ankommt, haben uns die Snowboarder auf der Piste in Kirchschlag bei Linz erzählt.

SURFEN IM SCHNEE

Was machen Surfer im Winter? Sie fahren mit dem Surfbrett im Schnee! Aus dieser Idee entstand vor rund 40 Jahren in den USA eine neue Sportart: Snowboarden. Tom Sims und Jake Burton, zwei begeisterte Surfer, bastelten aus alten Türen Bretter, an denen man die Füße festschnallen und im Schnee "surfen" konnte. Inzwischen wird sogar bei den Olympischen Spielen Snowboard gefahren.

Es sieht cool aus, wenn Snowboarder die Piste hinunterkurven, findet Lilo (10). Was bei Geübten so leicht und lässig wirkt, ist aber ziemlich  anstrengend. Snowboarden verlangt viel Kraft und Konzentration.

„Kurven fahren ist gar nicht so leicht“, sagt Lilo. „Wenn man zu schnell wird, kippt man nach hinten.“

Auch im Tiefschnee ist voller Körpereinsatz gefragt, erklärt Paul (8): „Man muss das Gewicht nach hinten verlagern. Dann ragt die Spitze des Boards über den Schnee.“ 


NUR GEDULD

Wer den Dreh aber einmal heraushat, hat dafür viel Spaß, sind sich die Snowboarder einig. Manchmal muss man sich auch ein  bisschen was zutrauen, sagt Paul (9). „Bei den Bögen hab ich mich am Anfang nicht getraut, mich nach hinten fallen zu lassen. Bergab hab ich immer gebremst. Jetzt kann ich es schon recht gut“, erzählt er. Und man sollte viel Geduld mitbringen. Gerade als Anfänger sitzt man öfter einmal im Schnee. Auch das An- und Abschnallen braucht mehr Zeit als beim Skifahren. „Beim Liftfahren muss man einen Fuß abschnallen und das Board schräg stellen“, erklärt Mathilda (10). Dafür hat man die Hände frei. Und noch ein Vorteil liegt auf der Hand – besser gesagt am Fuß: „Snowboard-Boots sind viel bequemer als Skischuhe!“, sagt Anja (11).


DAS WIRD SCHON

Auf jeden Fall sollte man Snowboarden unbedingt einmal ausprobieren, findet Anja: „Damit man weiß, dass es auch noch etwas anderes als Skifahren gibt.“ Wer einmal damit angefangen hat, sollte unbedingt dranbleiben, rät Ida (12). Auch wenn es nicht so leicht ist: „Nur nicht aufgeben – sonst verlernt man es wieder!“

TIPP FUR ANFANGER

Such dir ein kleines Skigebiet, wo es gemütlicher zugeht als auf den großen, stark befahrenen Pisten. Hier kannst du in aller Ruhe deine ersten Abfahrten und das Fahren mit dem Schlepplift üben.