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Haus & Bau

So bleiben Furnieroberflächen dauerhaft schön und edel

Von Sonderthemen-Redaktion   14. August 2019 09:07 Uhr

So bleiben Furnieroberflächen dauerhaft schön und edel

Möbel mit edlen Furnieroberflächen aus echtem Holz wissen zu begeistern. Damit sie ihr attraktives Aussehen auch dauerhaft behalten, müssen die furnierten Oberflächen hin und wieder gepflegt werden.

In der Regel sind Möbel mit einem Oberflächenschutz versehen, der sie vor Verunreinigungen schützt. Wenn sie dann aber doch mal eine Reinigung nötig haben, gibt es einiges zu beachten, damit die schönen Furnieroberflächen nicht beschädigt werden, rät die Initiative Furnier + Natur.

Grundsätzlich gibt es versiegelte und offenporige Furnieroberflächen, so wie bei dickem Massivholz. Leichte Verschmutzungen auf offenporigen Furnieroberflächen können problemlos mit einem weichen Tuch entfernt werden. Wichtig ist hier: Das Tuch sollte trocken und vor allem richtig sauber sein. Ansonsten könnte die Oberfläche in Mitleidenschaft gezogen werden. Verboten sind Mikrofasertücher, da sie die Oberfläche zerkratzen können. Milchpolituren sind erlaubt, allerdings muss ihr Auftrag dünn und mit Staubtuch erfolgen.

Bei versiegelten Furnieroberflächen kann ein feuchtes Tuch zum Einsatz kommen. Hier gilt es zu beachten: Feucht bedeutet nicht triefend nass. Mit dem leicht feuchten Tuch muss die stark verunreinigte Stelle sehr vorsichtig abgerieben werden. Anschließend sollte die Stelle umgehend mit einem weichen Tuch ohne Druck trocken gewischt werden.

Insbesondere bei Kaffee-, Tee-, Alkohol- und Obstflecken gilt es schnell zu handeln, damit keine unschönen Spuren zurückbleiben. Bei säurehaltigen Flüssigkeiten sollte die gesäuberte Stelle anschließend mit einem feuchten Leder nachgewischt werden. Auch lackierte Furnieroberflächen dürfen nicht mit Mikrofasertüchern gereinigt werden, da ihre feinen Fasern die furnierte Oberfläche beschädigen können.

Möbelpolituren auf Milchbasis sollten sparsam verwendet werden, geben allerdings lackierten Oberflächen wieder einen perfekten Glanz. Zur Reinigung von Furnieroberflächen völlig ungeeignet sind dahingegen bleichende Zusätze (z. B. Zitrone) wie auch alle anderen Reinigungs-, Putz- oder gar Scheuermittel.

Furnieroberflächen lassen sich gut reparieren

Kleinere Kratzer und Schrammen in der Furnieroberfläche gehören zu den ganz normalen Gebrauchsspuren. Wenn man sie aber trotzdem beseitigen will, können sie mit Hartwachs im Holzfarbton gefüllt, beigeschliffen und anschließend mit dem passenden Lack oder einer Lasur überzogen werden. Abgelöstes Furnier kann mit Holzleim wieder befestigt werden.

Furnier repräsentiert die ganze Schönheit des Baumes. Gleich einem Gemälde zeigt es die Maserungen und die typischen Farbvarianten, die der Baum in den vielen Jahren seines Wachstums ausgebildet hat. Darüber hinaus ist Furnier immer handwarm, antistatisch und Raumklima regulierend. Das Ergebnis lässt sich auf Möbeln, aber auch auf vielen anderen Gegenständen bewundern.

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