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GARTENWAHL
Teilnehmer
Eva Reifmüller
Eva Reifmüller
Eva Reifmüller
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Eva Reifmüller

Eva's Garten

Ort:Mitterstroheim 14, 4074 Stroheim

Unser Garten ist schon seit ca 140 Jahren - oder länger - in unserer Familie: Meine Urgrossmutter bekam ihn samt dem "Backhaus" als Mitgift bei ihrer Heirat. Mein Urgrossvater baute das Backhaus zum Wohnhaus um und setzte unzählige Obstbäume. Einige davon stehen noch immer im Garten und tragen Früchte, alte Sorten.
Der Gemüsegarten befindet sich noch an der Stelle, wo ihn meine Urgrosseltern angelegt haben. Auch die alte Bienenhütte steht noch, allerdings sind dort jetzt unsere drei Hühner Henriette, Pipilotta und Lady Gaga eingezogen. Die Bienenhütte steht am wärmsten und windstillsten Platz auf unserem Grundstück, wir haben dort vor Jahren einen Feigenbaum hingepflanzt, der sich prächtig entwickelt. 
Wir lieben Bäume! Unsere Obstbäume versorgen uns gut: Kirschen, Zwetschken, Äpfel, Birnen, Nüsse, Quitten. Bormbeeren, Himbeeren, Erdbeeren und Ribisel wachsen auf zahlreichen Sträuchern. An der Westseite des Grundstücks sorgt eine wilde Hecke aus Sanddorn, Dirndln und Vogelbeeren für Windschutz und Nahrung für unsere gefiederten Freunde. 
Vor 15 Jahren habe ich eine selbstbefruchtende Kiwi gesetzt, die zu unserer Freude heuer zu erstenmal reichlich Früchte trägt. (Dabei hatte ich sie in den vergangenen Jahren zweimal ratzfatz abgeschnitten und gehofft, dass sie nicht mehr austreibt. Vielleicht hat sie das gebraucht?)
Unser Garten ist mit seinen über 1800qm Fläche für uns Wellnessoase, Fitnessraum, und der Platz, wo wir uns entfalten, kreativ und manchmal faul sind, Gäste bewirten und einfach zufrieden sind.
Manches darf einfach wachsen, manches wird gezügelt und in Form gebracht. Vieles passiert einfach so und ist ganz wunderbar. Unsere Wiesen werden immer erst im Juli mit der Sense gemäht.  Der Rasenmäher kommt erst nachher zum Einsatz, vor allem dort, wo wir uns viel aufhalten.
Der Duft von Heu ist immer wieder ein besonderes Highlight im Sommer, ich polstere gerne meine Nestschaukel damit aus. Ein unvergleichliches Vergnügen, darin zu liegen, in den Baum zu schauen, umgeben von Heuduft!
Wir legen viel Wert auf naturnahes Gärtnern, gedüngt wird nur mit Kompost und Pflanzenjauchen. Spritzmittel haben wir noch nie verwendet.Ist auch unnötig, wir haben viele Nützlinge im Garten. Wir achten bei Blumen und Sträuchern darauf, dass sie vielen Tieren Unterschlupf und Nahrung bieten, und wir haben zu diesem Zweck ein "wildes Eck".
Unser 17 Jahre alter Perserkater Hektor geniesst sein Refugium und sonnt sich gerne auf warmen Plätzchen.
Der Klimawandel bringt es mit sich, dass schattige Flecken wieder geschätzt werden. Neben unserem Haus ist ein Ahornbaum von selbst aufgegangen, er hat sich diesen Patz ausgesucht. Er ist ein stattlicher Baum geworden und unsere "Klimaanlage" an heissen Tagen, er beschattet einen herrlichen Sitzplatz beim Haus. Dort halten wir uns an heissen Tagen gerne auf.
Gartengeschichten gibt es viele. Das kann jeder bestätigen, der einen Garten hat. Ich denke oft: Gott hat schon gewusst, warum er die ersten Menschen in einen Garten brachte!

Das Voting ist beendet.

Die OÖN-Gartenwahl 2021 ist zu Ende - und die Sieger stehen fest. Sie werden Anfang Oktober im Rahmen eines großen Berichts in den OÖNachrichten bekannt gegeben. Bis dahin bleiben Oberösterreichs schönste Gärten online – viel Spaß beim Durchschauen und Genießen!

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