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Garten

Besuch im Garten der "guten Fee"

Von Valerie Hader  06. Juli 2022 00:04 Uhr

Besuch im Garten der "guten Fee"
Das Ehepaar Camilla Steiner und Hannes Sigmund – im Bild mit dem erst ein paar Wochen alten Söhnchen Leander – hat sich heuer bei der OÖN-Gartenwahl beworben.

Steil und steinig – so ist ist der Hang hinter dem Haus von Hannes Sigmund und seiner Frau Camilla in Allerheiligen. Gemüse, Blumen und Kräuter gedeihen trotzdem prächtig.

"Wir haben den wohl Rasenroboter-untauglichsten Garten der Welt", scherzen Hannes Sigmund (41) und seine Frau Camilla Steiner (33). Und tatsächlich ist der Hang hinter dem Haus der jungen Familie steil und – typisch Mühlviertel – auch recht steinig. "Uns macht das nichts, wir lieben unseren Garten trotzdem." Das sieht man auch. Es gibt fast alle Arten von Gemüse, von Kürbis bis Knoblauch und Kartoffeln, dazwischen wachsen duftende Kräuter, und rund um die Wegerl und Stegerl blühen Blumen in allen Farben.

Besuch im Garten der "guten Fee"
Das Badefass ist ein Herzstück im Garten von Familie Steiner-Sigmund.

Dass alles so wunderbar gedeiht, verdanken die beiden Innenarchitekten, die ein eigenes Planungsbüro in Allerheiligen betreiben, Camillas Mutter – einer begnadeten Gärtnerin, wie Hannes Sigmund erzählt. "Sie hat den Garten schon vor Jahren angelegt und dabei von Anfang an darauf geschaut, dass immer etwas blüht. Sie ist unsere gute Gartenfee." Das Paar, das zwei Söhne hat – den dreijährigen Tobias und den erst wenige Wochen alten Leander –, ist erst vor einem Jahr von Linz zurück ins Elternhaus von Camilla Steiner gezogen. "Für unsere Buben ist das hier gleich ein natürlicher Klettergarten", sagt Camilla Steiner. Doch auch für sie selbst ist er "eine wunderbare Bereicherung. Es ist schon toll, wenn man einfach nur vor die Haustür gehen muss und frischen Schnittlauch ernten kann", sagt Camilla Steiner, die gemeinsam mit ihrer Mutter auch Wildkräuter wie Frauenmantel, Johanniskraut oder Beinwell zu gesunden Tees, Salben und Tinkturen verarbeitet.

Besuch im Garten der "guten Fee"
Gedüngt wird mit Hühnermist, gegärtnert naturnah und absolut biologisch.

Natur für Mensch und Tier

Der Garten soll nicht für die Menschen, sondern auch für Insekten ein guter Platz sein, erzählt die Innenarchitektin. Und natürlich auch für den Frosch, die Maus und den Igel, die im Garten der Steiners zuhause sind. Außerdem hält das Paar Hühner, "für frische Frühstückseier" und hat auch zwei Hasen und dutzende Goldfische im Gießwasserteich.

Noch eine Besonderheit gibt es: ein Badefass. "Das wird mit Holz beheizt und erreicht Badewannen-Temperatur", erklärt Hannes Sigmund. "Und das ist vor allem im Winter ein Traum: Im heißen Wasser zu liegen, während es schneit, und die Aussicht auf die Mühlviertler Landschaft zu genießen."

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Valerie Hader

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