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Gesundheit

"Wir fürchten uns vor der kommenden Grippewelle"

07. Dezember 2021 00:04 Uhr

"Wir fürchten uns vor der kommenden Grippewelle"
Belegte Intensivstationen (vowe)

LINZ. Doppelte Infektionen als lebensbedrohliche Gefahr:

Erst 15 Monate alt ist ein Mädchen, um dessen Leben die Ärzte am Kepler Klinikum seit Wochen kämpfen. Es leidet an einer zweifachen Infektion: Covid-19 und einer RS-Vireninfektion, einer Atemwegserkrankung, die bei Kleinkindern derzeit gehäuft auftritt. Eben jene Doppelinfektionen könnten in den kommenden Wochen gefährlich werden, warnt Tilman Königswieser vom Landeskrisenstab.

"Ob Covid, Influenza oder RSV, jede dieser Erkrankungen ist ja schon eine Gefahr. Kommen sie zusammen, wird es sehr schnell lebensgefährlich", sagt Königswieser. "Wir fürchten uns vor der kommenden Grippewelle, vor allem weil viele Kinder mit Grippeviren ja noch kaum in Kontakt gekommen sind." Aufgrund der Einhaltung der strengen Sicherheitsmaßnahmen sei man vergangenes Jahr von der Grippewelle weitgehend verschont geblieben. Dass RSV und Influenza jetzt auf dem Vormarsch seien, liege auch daran, dass die Sicherheitsmaßnahmen Anfang Herbst nur lasch gewesen seien. Auch der Österreichische Verband der Impfstoffhersteller warnt vor Doppelinfektionen und ruft zur Grippeimpfung auf. (mis)

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