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Gesundheit

Ständig am Kühlschrank? Tipps gegen Heißhunger

Von Valerie Hader  25. März 2020 00:04 Uhr

Ständig am Kühlschrank? Tipps gegen Heißhunger
Viel Zeit und ein voller Vorratsschrank: Da sind Heißhunger-attacken vorprogrammiert.

Viel Zeit und ein voller Kühlschrank: Da sind Heißhungerattacken vorprogrammiert. Eine Expertin erklärt, wie man fit durch die Krise kommt.

"Die kennen wir ja alle", sagt Personal Trainerin Magdalena Henkel und hat Tipps parat, wie man die vermeidet und möglichst fit – und ohne zuzunehmen – durch die Krise kommt.

  • Aus den Augen, aus dem Sinn: Das beste Mittel gegen Heißhungerattacken? "Schauen, dass man gar nicht erst in Versuchung kommt." Also Chips & Co so verräumen, dass man nicht ständig daran erinnert wird."
  • Gute Mahlzeiten. Vorbeugen könne man außerdem, indem man sich bei den Mahlzeiten richtig satt isst. "Sonst hat man gleich wieder Hunger und nascht den ganzen Tag."
  • Ablenkung hilft: "Bei Heißhungerattacken handelt es sich ja in den meisten Fällen um Appetit. Und der vergeht – anders als Hunger – auch wieder", sagt Henkel. Also nicht gleich dem ersten Impuls nachgeben, sondern lieber eine Runde durch die Wohnung drehen, oder jemand anrufen. Und ist der Gusto doch zu groß, dann einfach ein paar Nüsse snacken oder ein Joghurt mit Früchten löffeln.
  • Gesund essen: Warum die Freizeit nicht fürs Kochen verwenden? "Das kann man jetzt wirklich zelebrieren. Etwa, indem man einmal ein ausgefallenes Rezept probiert." Das sei viel gesünder, als ein Fertiggericht aufzuwärmen – und mache auch viel mehr Spaß. "Oder wie wäre es, zu Hause Brot zu backen? (Ein Rezept dazu gibt’s unten.)
  • Essen als Belohnung: Man hat die Wohnung geputzt, ein Work-out absolviert – und jetzt ein Burger und Kuchen? "Essen als Belohnung ist nie eine gute Idee", sagt Henkel. "Und es ist schwer, sich das abzutrainieren." Im Grunde helfe nur, sich den Mechanismus bewusst zu machen und zu versuchen, die Gewohnheit Schritt für Schritt abzulegen. "Vielleicht indem man etwas anderes findet, mit dem man sich eine Freude machen kann?"
  • In Bewegung: 20 aktive Minuten – das reiche, um in Form zu bleiben, sagt Magdalena Henkel. "Und das ist mit Sicherheit für die meisten zu schaffen." Anleitungen gäbe es online genug, aber auch die guten alten Turnübungen seien perfekt geeignet, sich zu Hause fit zu halten. Die tägliche Turnstunde sollte man fix in den Tagesablauf aufnehmen. "Gerade jetzt sind Routinen sehr wichtig, denn sie geben uns Sicherheit." Und egal ob gleich in der Früh oder am Nachmittag: Wer sein Work-out täglich zur selben Zeit einplane, bleibe eher dabei. "Und wer weiß, vielleicht übernimmt man die Gewohnheit dann auch in den Alltag, wenn wieder alles wie früher ist. Das wäre doch spitze."

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