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Gesundheit

Schwangerschaft ist offenbar „ansteckend“

13. Februar 2020 09:21 Uhr

 
Erwartet eine Frau ein Baby, ist die Wahscheinlichkeit, dass ihre Freundinnen ebenfalls bald schwanger werden groß.

Die Geburt eines Kindes kann im Familien- und Kollegenkreis zu einer Art Kettenreaktion bei der Familienplanung führen. Das zeigt eine Studie unter Beteiligung der Universität Bamberg im Fachblatt "Demography".

Was manche sich vermutlich schon vermutet haben, hat nun eine neue Studie aus Deutschland bestätigt: Demnach steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau schwanger wird, wenn eine Kollegin ein Baby bekommt. Wird die Frau tatsächlich schwanger, kann das wiederum ihre Geschwister beeinflussen - die wiederum Einfluss auf die Familienplanung ihrer Kollegen haben können. "Diese Kettenreaktion war für uns wirklich neu", sagte Demografie-Expertin Henriette Engelhardt-Wölfler von der Universität Bamberg.

Die Untersuchung basiert auf Registerdaten aus den Niederlanden, die Angaben über Geschwister und Arbeitgeber enthalten. Welche Mechanismen den beobachteten Effekten zugrunde liegen, zeigt die Studie nicht.

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