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Gesundheit

Pandemie: Mehr Kurzsichtigkeit bei Kindern erwartet

Von OÖN   04. Januar 2022 00:04 Uhr

Pandemie: Mehr Kurzsichtigkeit bei Kindern erwartet
Mehr Kinder, die Brillen brauchen

Während der Pandemie verbringen viele Kinder durch Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren mehr Zeit in geschlossenen Räumen.

Einige Studien zeigen nun, dass dies einen Einfluss auf die Augen von Mädchen und Buben haben könnte. Als Folge der Corona-Pandemie mit eingeschränktem Freizeitangebot und viel Zeit zu Hause rechnen Augenärzte mit einer Zunahme der Kurzsichtigkeit bei Kindern.

"Es ist zu erwarten, dass in der Pandemie durch übermäßiges zu nahes Sehen auf Handys oder Tablets die Kurzsichtigkeit unter Kindern zugenommen hat", sagte der Sprecher des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands (BVA), Ludger Wollring. "Uns liegen dazu zwar keine Daten vor, aber frühere Studien lassen diese Auswirkung vermuten." Um Kurzsichtigkeit bei Kindern vorzubeugen, sei Tageslicht ein wichtiger Faktor. Selbst dämmriges Tageslicht sei besser als Kunstlicht.

"Vor allem langes Spielen am Handy oder Tablet kann zu Kurzsichtigkeit führen", sagte Wollring. "Unter Lockdown-Bedingungen mit wenig Freizeitangebot sollten Eltern mit ihren Kindern besonders viel rausgehen."

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