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Österreichs Senioren werden immer gebrechlicher

Von nachrichten.at/apa, 21. Juni 2024, 06:14 Uhr
Pensionisten
Bild: (Weihbold)

WIEN. Österreichs Senioren ab 65 werden immer gebrechlicher. Das hat eine Analyse der Daten der Gesundheitsumfrage der Statistik Austria (ATHIS 2014 und 2019) im Auftrag des Gesundheitsministeriums durch österreichische Wissenschafter ergeben.

So stieg die Häufigkeit von Einschränkungen bei alltäglichen Aktivitäten binnen fünf Jahren bei Männern von 12,8 auf 17,9 Prozent, bei Frauen von 19,2 auf 25,7 Prozent.

Die Studie mit Erstautor Selam Woldemariam vom Karl Landsteiner Institut für Gesundheitsförderungsforschung und mit Beteiligung von Experten der MedUni Wien und des "Haus der Barmherzigkeit" ist jetzt in der Wiener Klinischen Wochenschrift erschienen (doi: 10.1007/s00508-024-02388-4). "Schwierigkeiten bei Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) und instrumentellen Aktivitäten des täglichen Lebens (IADL) bei älteren Erwachsenen sind mit einer verminderten Lebensqualität und einem erhöhten Bedarf an Langzeitpflege verbunden. Die vorliegende Studie untersuchte die Prävalenz von Behinderungen bei Personen ab 65 Jahren in Österreich anhand von Daten der Austrian Health Interview Surveys (ATHIS)", schrieben die Experten.

Einschränkungen in der Alltagskompetenz

Man verwendete die Daten der ATHIS-Umfragen aus den Jahren 2014 und 2019. Dabei wurde auch erhoben, wie häufig es bei der Gruppe der über 65-Jährigen Einschränkungen in der Alltagskompetenz (ADL - Aktivitäten des täglichen Lebens; z.B. Essen, Baden, Körperpflege, An- und Auskleiden, Mobilität, Stiegensteigen, Ausscheidungen) oder im sogenannten IADL-Score (speziellere Tätigkeiten wie Telefonieren, Einkaufen, Kochen, Haushalt, Verkehrsmittel, Medikamente, Geldgeschäfte) kommt. Verglichen wurden die Daten aus den beiden Umfrage-Staffeln mit 5.853 Personen im Alter über 65 Jahren.

Die Unterschiede im Zeitraum von fünf Jahren sind jedenfalls statistisch signifikant. "Die Prävalenz von ADL- oder IADL-Einschränkungen nahm während des fünfjährigen Beobachtungszeitraums bei beiden Geschlechtern zu", schrieben die Autoren. So zeigte sich bei den Männern ein Anstieg der Häufigkeit von Einschränkungen in den allgemeinen Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) von 12,8 Prozent auf 17,9 Prozent. Bei den Frauen stieg dieser Anteil von 19,2 Prozent auf 25,7 Prozent.

Bei den spezielleren Tätigkeiten des täglichen Lebens (IADL-Score) kam es bei den Männern über 65 Jahre binnen fünf Jahren fast zu einer Verdoppelung der Häufigkeit an Einschränkungen von 18,9 Prozent auf 35,1 Prozent. Unter den Frauen stieg die Häufigkeit von einem bereits hohen anfänglichen Niveau (2014) von 38,2 Prozent sogar auf 50,8 Prozent (2019).

Von mehreren Faktoren abhängig

In der Altersgruppe über 80 Jahre war die Häufigkeit von Einschränkungen in den täglichen Aktivitäten (ADL, IADL) noch einmal um mehr als das Vierfache höher als unter den jüngeren Teilnehmern an der ATHIS-Befragung. Teilnehmer mit mindestens einer chronischen Erkrankung berichteten ebenfalls viermal öfter von solchen Behinderungen. Es zeigte sich auch eine starke Abhängigkeit vom Bildungsgrad, sozialer Umgebung (Ledigsein/verheiratet), von Geburt in EU oder außerhalb Europas und vom Wohnort.

Die Autoren der Studie in ihren Schlussfolgerungen: "Geschlecht, Alter, Bildung, Geburtsland, Wohnsitz, Partnerschaftsstatus, Anzahl chronischer Krankheiten, mangelnde Einhaltung von körperlichen Aktivitäten und Ernährungsempfehlungen stehen in engem Zusammenhang mit einer erhöhten Anfälligkeit für Behinderungen. Die öffentliche Gesundheitspolitik muss diese Faktoren bei Strategien zur Prävention von Behinderungen berücksichtigen."

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18  Kommentare
18  Kommentare
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Robie (3 Kommentare)
am 25.06.2024 11:53

Wieder eine Umfrage die keiner braucht.

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StefanieSuper (5.277 Kommentare)
am 22.06.2024 08:55

Das wird noch viel schlimmer werden, wenn die jetzigen Jungen alt werden. Denn wir haben noch in unserer Jugend gehen und laufen gelernt. Auch Rad fahren konnten wir sehr gut und daher konnten wir uns "abgasefrei" fast überall hin bewegen. Heute stehen junge Menschen auf ihren "Scooter" und lassen sich durch die Straßen tragen. Oft nicht nur einzeln sondern bis zu 3 Personen auf so einem Gerät. Und wenn man einen Unfall verursacht, dann läuft man schnell weg. Diese Art der Fortbewegung ist äußerst gefährlich und hindert einen geregelten Muskelaufbau, den man ja im Alter gut brauchen könnte. Die ältere Generation gehört eben nicht nur mit Speis und Trank versorgt, sondern man sie auch gut motivieren, dass sie sich mit leichter Gymnastik auch richtig bewegt und so Selbstvertrauen aufbauen kann. Jedes "Seniorenzentrum" kann hier mit Tanz und anderen spassigen Veranstaltungen viel dazu beitragen.

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Weltweit (85 Kommentare)
am 22.06.2024 08:11

Geistig und körperlich aktiv bleiben und eine halbwegs vernünftige Ernährung wirkt Wunder!

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dachbodenhexe (5.758 Kommentare)
am 21.06.2024 20:56

Das paßt sehr gut in das Zeitfenster in welchem wir leben. Zuerst die mRNA Injektion um danach die Meldung zu bringen dass die Menschen immer kränker werden.

Mich wundert hier gar nichts mehr, allerdings ist mir auch so manches sehr klar geworden!

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Gugelbua (32.255 Kommentare)
am 21.06.2024 10:32

wer rastet der rostet, gilt immer noch 😉

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detti (1.889 Kommentare)
am 21.06.2024 09:11

Arbeiten bis 65 für alle, auch den Müttern, die sich zwischen Beruf (nur Vollzeit gilt als ehrwürdig) , Schule, Pflege der Eltern und Haushalt zersprageln, das bringt dem Staat am meisten. Die derzeitigen Pensionisten sind abgesichert in Einkommen und Gesundheitsleistung und Pflege, wobei die heute 40 bis 55jährigen nach ihrer Pensionierung keine Vollkaskoleistungen mehr zu erwarten haben und am besten gleich umfallen und nix mehr kosten. Meist, wenn die oön über 100jährige vorstellt, sind dies unverheiratete , kinderlose Frauen, die im öffentlichen Dienst gearbeitet haben, mit 50+ in Pension gingen und nach 50 jährigem Pensionsbezug der Zukunft gelassen entgegenblicken. Das wirds für das Mittelalter und die Jungen nicht mehr spielen.

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Utopia (2.871 Kommentare)
am 21.06.2024 11:23

Mit 60 muss man sich nicht mehr für die Kinder zersprageln. Besser bis 65 arbeiten und dafür 5 Jahre in Rente gehen, wenn die Kinder klein sind. Das wäre eine echte Hilfe.

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Utopia (2.871 Kommentare)
am 21.06.2024 08:45

Immer öfter kann man von einem gesundheitlichen Problem lesen oder hören, das sich seit der mRNA-Impfung verschlimmert hat.
Gestern habe ich von einer infektiösen Erkrankung gelesen (für die es keine Impfung gibt, also nicht die fehlende Impfung als Ausrede gilt), die in letzter Zeit signifikant häufiger auftritt.
Ob die vermehrten Beschwerden auf verschiedenste Art auf die Impfung zurückzuführen sind oder nicht, lässt sich ganz leicht statistisch nachweisen.
Was hat man uns in den Körper gejagt? Die verantwortlichen Politiker, die uns zu dem Wahnsinn gezwungen haben, müssen zur Verantwortung gezogen werden.

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tradiwaberl (15.768 Kommentare)
am 21.06.2024 09:41

"lässt sich ganz leicht statistisch nachweisen"
Stimmt.
Das machen Wissenschaftler auch.
Aber euch gefällt halt das Ergebnis nicht und ihr glaubt lieber irgendwelchen Scharlatanen auf yt oder telegram.

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Utopia (2.871 Kommentare)
am 21.06.2024 11:32

Ich traue keiner Statistik die ich nicht selbst gefälscht habe. Es hätten alle Beschwerden, die eine gewissen Zeit nach der Impfung auftraten, erfasst werden müssen. Das ist sträflicherweise nicht passiert, obwohl das Gesetz es bei neuen Medikamenten vorsieht. Auch gab es genügend kritische Stimmen aus dem Kreis der seriösen Wissenschaftler. Die wurden zum Schweigen gebracht. Ja, das gefällt mir gar nicht.
Mit solchen Meldungen wie "glaubt irgendwelchen Scharlatanen auf x oder y" werden kritische Stimmen lächerlich gemacht.

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soistes (823 Kommentare)
am 21.06.2024 10:14

Blödsinnige Verschwörungstheorien.

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vjeverica (4.335 Kommentare)
am 21.06.2024 08:10

Man könnte da - als Regierung - den Gedanken weiter spinnen:

Die Gebrechlichkeit geht also los, sobald die Leute das dzt.Pensionsalter erreicht haben.
Setzen wir doch einfach das Pens.hinauf, dann werden die Leute erst später gebrechlich.
Die in Aussicht stehende "Untätigkeit" lässt die Leute zu kränkeln beginnen. Solange sie brav hackeln haben sie keine Zeit fürs krank und gebrechlich werden.

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Utopia (2.871 Kommentare)
am 21.06.2024 08:52

Ich bin auch für eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Diese Erhöhung muss aber mit einer Reduzierung der Wochenarbeitszeit einhergehen, damit die Menschen mehr Zeit haben sich zu bewegen bei sitzender Tätigkeit oder sich auszuruhen bei körperlich fordernder Tätigkeit.
Außerdem sollte man unbedingt mehr Zeit haben, um sich die Mahlzeiten selbst zubereiten zu können um sich nicht mit dem minderwertigen Fabriksessen begnügen zu müssen.

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Peter2012 (6.469 Kommentare)
am 21.06.2024 06:31

Man sollte auch die Dauermedikation von PPI's überdenken!!!

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Utopia (2.871 Kommentare)
am 21.06.2024 08:58

Damit die Einnahme der PPIs nicht mehr notwendig ist, muss man auf basische Ernährung achten. Das erfordert aber, die Mahlzeiten mit Gemüse selbst frisch zuzubereiten. Das kostet Zeit und das geht sich neben einer Vollzeittätigkeit in einem 4-Personenhaushalt nicht aus.
Aber die Menschen sind nur Mittel zum Zweck und deren Gesundheit Nebensache. Hauptzweck ist eine gesunde Wirtschaft. Macht nichts, wenn unsere Menschen frühzeitig kaputtgehen. Es gibt in der weiten Welt genug Menschen, die gerne kommen um die Arbeit hierzulande zu übernehmen.

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Peter2012 (6.469 Kommentare)
am 21.06.2024 13:30

@ Utopia:

Es reichen schon zwei Natron & Magnesium Bäder pro Woche damit der Körper basisch wird!!!

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Utopia (2.871 Kommentare)
am 21.06.2024 15:29

Sie meinen, das ersetzt den Verzehr von Gemüse?

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soistes (823 Kommentare)
am 21.06.2024 10:15

Sind's doch froh, wenn sie keine brauchen.

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