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Gesundheit

Mediziner: "Vorsorgeuntersuchungen nicht vernachlässigen"

06. August 2021 00:04 Uhr

Aufgrund der Corona-Pandemie haben viele Menschen in den vergangenen Monaten auf Früherkennung verzichtet.

Krebserkrankungen zählen nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den häufigsten Todesursachen in Österreich, und die Zahl der Neuerkrankungen steigt: Rund 40.000 Menschen erhalten hierzulande jährlich die Diagnose Krebs. Aufgrund der Corona-Pandemie haben viele Menschen in den vergangenen Monaten auf wichtige Früherkennungsuntersuchungen verzichtet. Das Land Oberösterreich und die oberösterreichischen Krankenhäuser rufen jetzt dazu auf, diese möglicherweise lebensrettenden Untersuchungen nicht zu vernachlässigen.

Zu den häufigsten Krebsarten in Österreich zählen Prostata-, Brust- und Darmkrebs. Bei ihnen besteht bei früher Diagnose eine deutlich bessere Heilungschance. "Die rückläufigen Zahlen bei den Früherkennungsuntersuchungen erfüllen uns mit großer Sorge. Verspätete Diagnosen haben ein fortgeschrittenes Krankheitsbild und damit eine schwierigere Behandelbarkeit sowie eine schlechtere Prognose zur Folge. Durch regelmäßige Screenings kann Krebs in einem Stadium entdeckt werden, in dem die Heilungsaussichten weitaus besser sind", sagt Clemens Schmitt, Vorstand der Universitätsklinik für Hämatologie und Internistische Onkologie am Kepler Universitätsklinikum.

Ab einem bestimmten Alter sollten regelmäßige Untersuchungen für Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Prostatakrebs, Darm- und Hautkrebs durchgeführt werden.

Doch nicht nur die Früherkennung kann Leben retten. "Viele Krebserkrankungen äußern sich durch diffuse beziehungsweise unspezifische Symptome. So können Fieber, Nachtschweiß, Gewichtsverlust, Durchfall, anhaltende Schmerzen, starke Müdigkeit oder Abgeschlagenheit erste Zeichen sein. Halten die Beschwerden länger als zwei Wochen an, sollten diese unbedingt vom Hausarzt abgeklärt werden", sagt Ansgar Weltermann, Leiter des Tumorzentrums OÖ und des Zentrums für Tumorerkrankungen am Ordensklinikum Linz.

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