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Gesundheit

Kreuzimmunität durch "normale" Coronaviren

Von OÖN   13. Januar 2022 00:08 Uhr

Immer wieder fällt auf, dass in von SARS-CoV-2 "heimgesuchten" Familien oder Partnerschaften manche Personen partout nicht krank werden.

Britische Wissenschafter haben jetzt den Laborbeweis für die wahrscheinlichste Ursache gefunden: eine Kreuzimmunität der anhaltend "Pumperlgesunden" auf den Covid-19-Erreger durch eine zuvor durchgestandene Infektion mit "normalen" Coronaviren, die schon seit langem als Erreger von Husten, Schnupfen, Heiserkeit vorkommen. Die Forschungsergebnisse könnten auch Auswirkungen auf die künftige Impfstoffentwicklung haben. Offenbar scheinen bei dieser Kreuzimmunität T-Zellen eine wichtige Rolle zu spielen, die sich als Reaktion auf eine Infektion mit humanen Corona-Erkältungsviren (huCoVs) gebildet haben. Die Hypothese ist nicht neu, allerdings fehlte es bisher an überzeugender Evidenz, die jetzt von Wissenschaftern geliefert wurde.

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