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Krebspatienten besser verstehen

Von Barbara Rohrhofer, 30. September 2023, 04:45 Uhr
Krebspatienten besser verstehen
David Fuchs, Leiter Palliativstation Ordensklinikum Barm. Schwestern Bild: Werner Harrer

Kongress über den Einfluss von Kultur und Sprache auf die Behandlung.

Wie Ärzte die Botschaft einer schweren Erkrankung vermitteln und mit den Patienten kommunizieren, bleibt für immer im Gedächtnis und ist oftmals entscheidend für das Krankheitsverständnis. "Deshalb ist es für Mediziner und Pflegende auch so wichtig zu verstehen, wie Patienten ticken. Welche Bedürfnisse haben sie? Bei allen Gesprächen spielen religiöse, kulturelle und gesellschaftliche Hintergründe des Gegenübers eine bedeutende Rolle", sagt David Fuchs, Leiter der Palliativstation im Ordensklinikum Barmherzige Schwestern in Linz.

Diese Thematik steht auch im Mittelpunkt des Kongresses "Einfluss von Kultur und Sprache auf die Behandlung von Krebspatienten", der von 6. bis 7. Oktober in Linz stattfindet.

Kulturwandel, Status, Religiosität und Diversität seien miteinander verwobene Begriffe, die nicht nur gesellschaftlich, sondern auch in der Behandlung von Krebsbehandlungen von immenser Bedeutung seien, sagt Kongress-Organisator David Fuchs.

"Wir wollen unsere Patienten besser verstehen – wollen wissen, welche Rituale ihnen wichtig sind und wie die Krankheits- und Heilungsbilder in den verschiedenen Kulturen aussehen. Auch das Gottesbild kann eine Rolle spielen – es kann hilfreich tröstlich sein, aber auch destruktiv."

Als Referentin konnte der Linzer Onkologe David Fuchs unter anderen auch eine Schauspielerin gewinnen sowie Seelsorger, Psychologen, Pflegeexperten und Mediziner aus verschiedenen Fachbereichen.

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Autorin
Barbara Rohrhofer
Leiterin Redaktion Leben und Gesundheit
Barbara Rohrhofer
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2  Kommentare
2  Kommentare
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ramsauerin (19 Kommentare)
am 02.10.2023 12:05

Ist "pervers" das eine Leiter einer Palliativstation, die letzte Sation für krebskranke Menschen schreibt " Deshalb ist es für Mediziner und Pflegende auch so wichtig zu verstehen, wie Patienten ticken"

Dies sollte auf der Station geschehen, in der krebskranke Menschen liegen.

Leider ist es in "Zeiten wie diesen ", zu wenig Ärzte, Krankenschwestern...........oftmals nicht möglich mit Patien in Ruhe zu reden, da viele Ärtze, Krankenschwestern schon am Limit ihr Kraf arbeiten

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oblio (24.919 Kommentare)
am 04.10.2023 10:56

..und an der begrenzten Zeit für jeden einzelnen Patienten!
Massenabfertigung bringt Qualitätsverlust!

Menschen als Individuen erst in der Palliativbetreuung zu sehen,
ist mM nach etwas zu spät!
Das muss bereits beim ersten Kontakt mit einem Arzt oder anderen
Betreuungspersonen passieren, egal ob der Kontakt abgebrochen
oder fortgesetzt wird.

Sogar bei einer REHA hab ich das im vorigen Jahr bemerkt.
Abfertigung via Fließband. Besonders bei Visiten.

Oder dieses Jahr, bei einem Gutachten eines renommierten Arztes,
der mich nie gesehen, gesprochen oder untersucht hat.
Nur Vermutungen in dem Gutachten, kaum Faken!

Trotz Zeit- und Ressourcenmangel sollte der reale Mensch im
Vordergrund stehen und Quantität von Qualität abgelöst werden!

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