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Gesundheit

Hilft Zähneputzen gegen das Virus?

Von OÖN   22. April 2021 00:04 Uhr

Hilft Zähneputzen gegen das Virus?
Gute Mundhygiene könnte einen Schutzfaktor darstellen.

Sars-CoV-2-Viren gelangen über den Mund in den Atemtrakt und weiter in die Lunge.

Zähne putzen, Zahnseide verwenden und Mund spülen könnten deshalb das Risiko für schwere Krankheitsverläufe verringern. Das vermutet Zahnmediziner Ian Chapple von der Universität Birmingham, der das neue Ausbreitungsmodell in einem Artikel im "Journal of Oral Medicine" beschrieben hat. Die Idee dahinter: Speichel ist ein Reservoir für SARS-CoV-2, jede Verletzung im Mund erleichtert dem Virus, in die Blutgefäße einzudringen – speziell bei Entzündungen wie Parodontitis. Über die Blutgefäße im Mund könnte das Virus dann über Herz und Lungenarterien in die Lunge gelangen. Für die Theorie würden Befunde sprechen, wonach es einen Zusammenhang gibt zwischen Parodontitis und Covid-19-Todesrisiko. Auch wenn die Theorie noch nicht überprüft ist, raten die Forscher, Augenmerk auf Zahnhygiene zu legen – sie könne in der Pandemie Leben schützen.

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