Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen Todesursache Nummer Eins

Von nachrichten.at/apa, 26. Juni 2024, 10:56 Uhr
Blutdruck
(Symbolbild) Bild: Colourbox

WIEN. Die Sterblichkeit ist im Vorjahr in Österreich deutlich zurückgegangen und lag mit 89.760 Verstorbenen um fünf Prozent unter dem Durchschnitt von 2020 bis 2022.

Keine Veränderung gab es jedoch bei den Todesursachen: Hier waren Herz-Kreislauf-Erkrankungen weiter die Nummer Eins vor Krebs, teilte die Statistik Austria am Mittwoch mit. Mehr als die Hälfte der Verstorbenen wurde über 80 Jahre alt.

"Die um das Bevölkerungswachstum und die Altersstruktur bereinigte Sterblichkeit lag auch um rund ein Prozent unter dem Durchschnitt des Vor-Corona-Zeitraums 2015 bis 2019", so Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Herz-Kreislauf-Erkrankungen (31.129 Verstorbene) und Krebs (21.067) waren 2023 für 58 Prozent aller Sterbefälle verantwortlich. In beiden Gruppen ist die Sterblichkeit im Vergleich zu den Vor-Pandemie-Jahren gesunken (minus 15 bzw. minus sechs Prozent). Im Gegensatz dazu war die Sterblichkeit aufgrund von Demenz (plus 48 Prozent) und Morbus Parkinson (plus 13 Prozent) deutlich erhöht.

Weitere häufige Todesursachen

Die Sterblichkeit aufgrund von Suiziden lag 2023 wieder auf dem Niveau vor der Pandemie (plus drei Prozent im Vergleich zum Durchschnitt 2015 bis 2019), nachdem sie in den Jahren 2020 und 2021 etwas geringer ausgefallen war. Die Covid-Sterblichkeit sank 2023 erneut und lag um 61 Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2022. Neben Erkrankungen des Kreislaufsystems (35 Prozent) und Krebs (24 Prozent) waren Krankheiten der Atmungsorgane (sechs Prozent), Verletzungen und Vergiftungen (sechs Prozent), Demenz (vier Prozent) sowie Krankheiten der Verdauungsorgane (vier Prozent) weitere bedeutende Ursachen.

Mehr als die Hälfte der Todesfälle des Vorjahres (52.258 Verstorbene) ereignete sich nach dem Erreichen des 80. Lebensjahres. Zwischen dem 40. und dem 80. ereigneten sich rund 40 Prozent aller Sterbefälle - hier vor allem wegen Krebs (knapp ein Drittel). Bei Jugendlichen und Erwachsenen zwischen zehn und 40 Jahren (zusammen nur zwei Prozent der Sterbefälle) waren Suizide, Unfälle und Krebs die häufigsten Todesursachen. Bei Kindern im Alter von einem bis zehn Jahren (0,1 Prozent der Sterbefälle) waren Unfälle und Krebs am häufigsten, bei Säuglingen (220 Todesfälle im Jahr 2023 bzw. 0,2 Prozent) Geburtskomplikationen und angeborene Fehlbildungen.

mehr aus Gesundheit

Spenderlungen gentechnisch behandelt

8 neue Erreger: Immer mehr Zoonosen in Österreich

Schweizer Forscher entdeckten zentralen Treiber für Krebs

Harnsteine schonend behandeln

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

2  Kommentare
2  Kommentare
Die Kommentarfunktion steht von 22 bis 6 Uhr nicht zur Verfügung.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Peter2012 (6.478 Kommentare)
am 26.06.2024 12:49

Ein großes Problem ist der berufliche Stress und Ärger. Da kann nur ein intaktes und gutes familiäres System helfen!

Natürlich sind auch sportliche Aktivitäten und ausgewogene Ernährung sehr sinnvoll!!!

lädt ...
melden
Melinac (3.187 Kommentare)
am 26.06.2024 13:15

Haben Sie Recht! Der Druck von der Gesellschaft, der Stress in der Arbeit, und etwar noch Familienprobleme......dann reicht es,
Herz Kreislauf wird zu stark belastet!🤔

Sehr wichtig immer, gute Ernährung, viel Wasser trinken.. und Bewegung,sowie genug Schlaf!😴😴

lädt ...
melden
Aktuelle Meldungen