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Gesundheit

Frühjahrsputz fordert in Österreich jährlich 4.000 Schwerverletzte

22. März 2019 12:06 Uhr

Symbolbild

WIEN. Der Frühjahrsputz in heimischen Haushalten hat jedes Jahr Tausende Schwerverletzte zur Folge. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit prognostiziert, dass in den kommenden Wochen rund 4.000 Menschen deshalb ins Spital gebracht werden müssen.

Das Reinigen der Wohnung klingt nach einer harmlosen Tätigkeit - tatsächlich verletzten sich allerdings im Vorjahr in Österreich insgesamt rund 21.400 Personen bei Reinigungsarbeiten im Haushalt so schwer, dass sie zur Behandlung ins Krankenhaus mussten", erläuterte KFV-Experte Armin Kaltenegger. Besonders hoch ist das Verletzungsrisiko für Personen ab einem Alter von 65 Jahren. Die häufigsten Verletzungen sind Knochenbrüche, offene Wunden, Sehnen- und Muskelverletzungen sowie Prellungen.

Staubsauger ist "gefährlichstes" Haushaltsgerät

Die meisten Verletzungen beim Haushaltsputz passieren durch Stürze (71 Prozent), scharfe Gegenstände (zwölf Prozent) sowie Zusammenstöße mit anderen Objekten oder Personen (elf Prozent). Besonders häufig sind Leiterstürze, Ausrutschen auf nassem Boden sowie Stürze über Stufen. Der Staubsauger gehört zu den häufigsten unfallverursachenden Haushaltsprodukten.

"In der vertrauten Umgebung geht man oft besonders unvorsichtig vor und steigt etwa aus Bequemlichkeit auf das Fensterbrett anstatt eine Leiter zu benutzen. Wer sich mit potenziellen Gefahrenquellen auseinandersetzt senkt sein Unfallrisiko wesentlich", empfahl Kaltenegger.

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