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Zeitumstellung: Sicherungs-FI-Prüftaste drücken

29. Oktober 2021 00:00 Uhr

Mindestens zwei Mal pro Jahr sollte der FI-Schalter im Haushalt auf seine Funktionsfähigkeit überprüft werden, rät das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit).

Gemäß einer repräsentativen Befragung des KFV überprüft allerdings nur jeder Fünfte regelmäßig den FI-Schalter.

Da im Zuge der Zeitumstellung ohnehin alle elektronischen Uhren und Geräte umgestellt werden müssen, bietet es sich an, den Check an die Tage der Zeitumstellung – d.h. am Sonntag, dem 31. 10. 29021, – zu koppeln.

FI – Fehler (F) in der Stromstärke (I)

In Elektroinstallationen, die dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, ist ein Fehlerstrom-Schutzschalter, der FI-Schalter, eingebaut. Dieser unterbricht bei Gefahr den Stromfluss und schützt so vor elektrischen Schlägen, die ansonsten mitunter auch tödlich enden könnten. Um zu gewährleisten, dass der FI-Schalter ordnungsgemäß funktioniert, sollte dieser regelmäßig überprüft werden. „Der FI-Schutzschalter sollte mindestens zwei Mal pro Jahr auf seine Funktionstüchtigkeit hin überprüft werden. Da bei der Zeitumstellung ohnehin alle elektronischen Uhren und Geräte im Haushalt umgestellt werden müssen, sind die Tage der Zeitumstellung der optimale Zeitpunkt zur Überprüfung. Somit heißt es: Diesen Sonntag bitte die Prüftaste des FI-Schalters drücken!“, so Dr. Armin Kaltenegger, Leiter des Bereichs Eigentumsschutz im KFV.

Einfach drücken

Um die Überprüfung durchzuführen, muss die Prüftaste des FI-Schutzschalters ganz einfach kurz gedrückt werden. Dadurch wird ein Fehlerstrom simuliert und der Schutzschalter ausgelöst. Im Anschluss muss der Schutzschalter wieder eingeschaltet werden. Löst der Schutzschalter beim Test nicht aus, so sollte dringend fachmännische Hilfe eingeholt werden.

Nur jeder Fünfte prüft den FI-Schalter regelmäßig

Eine repräsentative KFV-Befragung unter 1.000 Personen zeigt, dass nur jeder Fünfte regelmäßig den FI-Schalter prüft. Die häufigsten Gründe, warum der FI-Schalter nicht überprüft wird, sind „Nicht-daran-Denken“ sowie die Ansicht, dass kein Anlass zur Überprüfung besteht. Unklarheit herrscht dabei auch hinsichtlich der Frage, wie genau die Überprüfung erfolgen sollte: Mehr als zwei Drittel der Befragten wissen nicht, wie man den FI-Schalter korrekt auf seine Funktionstüchtigkeit hin testet. Jeder 20. gibt an, absichtlich einen Kurzschluss herbeizuführen – und begibt sich damit unnötig in Gefahr. Und: Elf Prozent der Befragten gaben an, nicht zu wissen, dass man den FI-Schalter überhaupt überprüfen sollte.

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KVF / Mag. Christian Boukal
Oktober 2021

FOTO: KFV

 

 

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