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Meine Gesundheit

Rehabilitation nach CoViD-Erkrankung

07. Juni 2021 00:00 Uhr

Nach einer akuten CoViD-Erkrankung ist oftmals eine Rehabilitation im Anschluss an einen längeren Spitalsaufenthalt notwendig.

Auch für Personen, die unter den Spätfolgen einer überstandenen CoViD-Erkrankung leiden gibt es in den Einrichtungen der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) Rehabilitationsangebote.

Für die Versicherten der PVA ist dieses Angebot maßgeschneidert, der jeweilige Therapieplan wird nach deren individuellen Rehabilitationszielen und körperlichen Möglichkeiten erstellt.

Folgeerkrankungen mit Symptomvielfalt

Da eine CoViD-19-Erkrankung eine Vielzahl an Folgeschäden verursachen kann, richtet sich die Rehabilitation gezielt nach der jeweiligen, oftmals sehr individuellen Einschränkung. Nach Erhebung der unterschiedlichen Komorbiditäten ist eine Rehabilitation in den Bereichen Pulmologie, Orthopädie, Neurologie, Psychiatrie und Kardiologie möglich. Wenn in einem einzelnen Fall nur eine geringe körperliche Auswirkung vorliegt, dafür aber ein erhöhte psychologische Unterstützung besteht, wird gemäß dem biopsychosozialen Modell der „Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit“ (ICF) ein problembezogenes Therapieangebot erstellt.

Die Entwicklung und Durchführung nach dem Muster einer Standardrehabilitation – egal ob ambulant oder stationär – ist daher nicht zielführend und widerspricht dem individuellen Konzept der Rehabilitation. In diesem Sinne wäre eine „Long CoViD“-Reha kontraproduktiv, da diese nur als allgemeines einheitliches Therapiepaket für alle Betroffenen absolviert werden könnte.

Seit geraumer Zeit geht die PV jedoch den Weg, ein Reha anzubieten, die auf die Bedürfnisse der Patient:innen abgestimmt wird, von „Standardpaketen“ wird daher abgesehen. „Nur mit einer maßgeschneiderten Rehabilitation ehemaliger Corona-Erkrankter unterstützen wir die möglichst rasche Genesung und Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit dieser Patientinnen und Patienten“, sagt Dr. Martin Skoumal, Chefarzt der PVA.

Kein Engpass bei Rehabilitationsangebot

Sowohl die ambulanten Zentren für Rehabilitation in Wien und Graz als auch die stationären Sonderkrankenanstalten (Rehabilitationszentren) der PVA stehen für die Behandlung von Patient:innen mit den Folgezuständen nach einer CoViD-19-Erkrankung zur Verfügung. Obwohl bei nahezu allen Indikationen Patient:innen mit überstandener CoViD-Erkrankung rehabilitiert werden, sind österreichweit genügend Reserven vorhanden. Zwar erfordern die erhöhten Hygiene- und Schutzmaßnahmen sowie geltende Abstandregeln angepasste Prozessabläufe, jedoch ist die Zahl der klassischen Reha-Anträge seit Beginn der Pandemie stark rückläufig, da geplante Rehabilitationsaufenthalte oftmals nicht angetreten wurden, so die PVA in einer Presseaussendung.

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PVA / Mag. Christian Boukal
Juni 2021

Bild: Tridsanu Thopet/shutterstock.com

 

 

 

 

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