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Meine Gesundheit

Essen in begrenzten Zeitfenstern hilft beim Abnehmen

28. Dezember 2020 00:00 Uhr

Weniger häufig am Tag zu essen und den Zeitraum der Nahrungsaufnahme zeitlich zu begrenzen, entpuppte sich als erfolgreicher Weg, um Gewicht zu reduzieren.

Von einer neuen Studie berichtet das Deutsche GesundheitsPortal.

Neuere Diätprinzipien setzen darauf, das Zeitfenster der Nahrungsaufnahme zu reduzieren, statt weniger Nahrung zu verzehren. Wissenschaftler verglichen nun Personen, die entweder zeitlich begrenzt oder ohne Einschränkung aßen, berichtet die deutsche Plattform. Betrachtet wurden die Abnehmerfolge, Körperzusammensetzung und metabolischen Outcomes der Befragten.

Nur 20 Personen

An der Studie nahmen 20 Personen teil, die durchschnittlich 45,5 Jahre alt waren und einen Body Mass Index (BMI) von 34,1 hatten. Die Studienteilnehmer nahmen ihre Nahrung üblicherweise in einem Zeitfenster von 15,4 Stunden zu sich.

Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Teilnehmer der Gruppe A (11) wurden angewiesen, ihre Nahrung täglich in einem Zeitfenster von 8 Stunden einzunehmen (etwa von 7 bis 15 Uhr oder z. B. von 10 Uhr bis 18 Uhr) und dabei ihre übliche Ernährung beizubehalten. Teilnehmer der Gruppe B (9) sollten sich wie gewohnt ernähren (gleiche Menge, gleiches Zeitfenster). Die Studie dauerte 12 Wochen lang.

Veränderungen von Gewicht und metabolischen Parametern erfasst

Zu Beginn der Studie und nach den zwölf Wochen erhoben die Wissenschaftler das Körpergewicht, die Körperzusammensetzung, Blutdruck und Blutfette. Außerdem erfassten die Wissenschaftler in der Anfangs- und Endphase der Studie die orale Glucosetoleranz (über 2 Stunden), die Blutglucosewerte über 2 Wochen (mittels CGM-Messung) und die körperliche Aktivität über 2 Wochen (mittels Aktivitätsmesser).

Die Teilnehmer der Gruppe A schafften es, das Zeitfenster ihrer Nahrungsaufnahme deutlich zu reduzieren, und zwar auf 9,9 Stunden (angestrebt waren 8 Stunden). Bei den Teilnehmern der Gruppe B verblieb das Zeitfenster der Nahrungsaufnahme in einem ähnlichen Ausmaß wie bei Studienbeginn (15,1 Stunden).

Verglichen mit den Teilnehmern der Gruppe B reduzierten die Teilnehmer der Gruppe A die Anzahl der Essgelegenheiten. Zudem erzielten die Teilnehmer der Gruppe A bessere Erfolge beim Abnehmen als die Teilnehmer der Gruppe B.

Nach zwölf Wochen einige Verbesserungen

Für die Teilnehmer der Gruppe A sahen die Erfolge im Vergleich zum Beginn der Studie wie folgt aus:

      Gewicht:        - 3,7
Fettmasse:    - 4 %
Viszeralfett:   - 11,1 %
Anzahl an Essgelegenheiten:   -  21,9 %

Die Teilnehmer der Gruppe A reduzierten auch ihre fettfreie Körpermasse (-3,0 %). Bei den metabolischen Parametern und der körperlichen Aktivität sahen die Wissenschaftler keine Veränderungen.

Die Ergebnisse dieser randomisierten Studie zeigen, dass eine zeitlich begrenzte Nahrungsaufnahme eine Gewichtsabnahme begünstigen kann.

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Mag. Christian Boukal / DeutschesGesundheitsPortal.de
Dezember 2020

Bild: shutterstock/4 PM production

 

 

 

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