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Fit und schlank in 8 Wochen

Trainer: Der Tritt ins Hinterteil für den inneren Schweinehund

Von Elisabeth Eidenberger   20. Mai 2016 00:04 Uhr

Trainer: Der Tritt ins Hinterteil für den inneren Schweinehund
Effektives Training mit Runtastic-Coach Lunden Souza (l.)

Mit einem Trainer tun sich viele beim Sport leichter – weil man nicht nur Anleitung bekommt, sondern auch Motivation.

Seit Anfang April haben die OÖN mit der Serie "Fit & schlank" die Oberösterreichinnen und Oberösterreicher zu mehr Bewegung angeregt. Haben Sie es trotzdem noch nicht geschafft, endlich anzufangen? Dann haben wir einen Tipp: Suchen Sie sich einen Trainer.

Denn ab und zu braucht der innere Schweinehund einfach jemanden, der ihm einen kräftigen Tritt ins Hinterteil verpasst. Ich selbst hab’ mir für meinen Schweinehund jemanden organisiert, der genau das beruflich macht: Lunden Souza ist Trainerin bei Runtastic, ein einziges Kraftpaket und eine tolle Motivatorin. Deshalb habe ich mich mit der 27-Jährigen an der Donaulände zum Workout getroffen.

Der Gedanke "Werde ich die Übungen schaffen?" war sofort verschwunden. Lundens ruhige und souveräne Art hat mir jegliche Nervosität genommen. Zu Beginn befragt mich die aus den USA stammende Trainerin zu meiner Fitness – wie oft ich Sport mache, welche Art von Sport und ob es etwas gibt, was ich nicht leiden kann (ja, laufen). Danach richtet sie schon das Aufwärmen aus (ohne laufen). Es geht los mit Beweglichkeits- und Gleichgewichtsübungen, um auch die Tiefenmuskulatur aufzuwärmen. Dazu ein paar Kniebeugen und "Planks" (Unterarmstütze). "Deine Körpermitte muss richtig aufgeheizt sein", sagt Lunden und lässt mich den "Plank" gleich noch für ein paar Sekunden halten.

Dann geht es ans Workout: fünf Übungen zu je 40 Sekunden, drei Durchgänge. Auch ein paar Hilfsmittel hat Lunden dabei: ein Gummiband, eine Matte, zwei auf einen Ast montierte stabile Bänder (TRX). Und das sind die Übungen: Gummiband mit den Armen waagerecht auseinanderziehen, kombiniert mit Kniebeugen, Gummiband um die Oberschenkel binden und tiefe Seitschritte machen, sich schräg hinstellen und die stabilen Bänder mit den Armen herziehen, Planks, bei denen die Füße mit den Bändern fixiert sind – Knie anziehen und dann noch Burpees (in die Höhe springen, Liegestütze).

Bei den Übungen hat Lunden ein Auge drauf, dass ich alles richtig ausführe. Spätestens nach dem zweiten Durchgang beginnt es ordentlich zu ziehen. "Komm, einer geht noch", spornt Lunden mich an, und auch da merke ich, wie wichtig ein Trainer sein kann: Man geht viel eher an die Grenzen, wird zu mehr motiviert und ein Aufgeben gibt es dann einfach nicht. Das Training bleibt mir im Gedächtnis – nicht nur wegen des Ganzkörpermuskelkaters am Tag danach.

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