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Gesundheit

Covid in Schwangerschaft: Kind starb nach Frühgeburt

07. Dezember 2021 00:04 Uhr

Covid in Schwangerschaft: Kind starb nach Frühgeburt
Höheres Risiko: Schwangere

LINZ. Mediziner raten Schwangeren zur Impfung.

Schwangere Frauen, die sich mit dem Coronavirus infizieren, haben ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf: Das sagen auch Mediziner des Kepler-Universitätsklinikums (KUK) in Linz. Rund 15 Prozent der Erkrankten müssten im Krankenhaus, mehr als fünf Prozent auf der Intensivstation behandelt werden.

Rund 170 Frauen, die an Covid-19 erkrankt oder davon genesen waren, haben bereits im KUK entbunden. Einer dieser Fälle endete besonders traurig: Die Mutter lag auf der Intensivstation, es kam zu einer Frühgeburt. Das Kind überlebte nicht.

Mediziner raten Schwangeren daher zur Impfung. Die Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe schreibt in einer Stellungnahme, dass die Immunisierung mit einem mRNA-Impfstoff empfohlen werde. Dies ist allerdings nur off-label möglich, da es derzeit keine entsprechende Zulassung gibt. In der Uniklinik Innsbruck verweist man auf 200.000 geimpfte Schwangere, deren Daten mit Ungeimpften verglichen wurden. Es gebe keinen Unterschied hinsichtlich Komplikationen oder Gesundheit der Kinder.

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