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Gesundheit

Aids: 332 Neudiagnosen 2020 in Österreich

29. November 2021 00:04 Uhr

Aids: 332 Neudiagnosen 2020 in Österreich
Andrea Brunner von der Aids Hilfe

Vierzig Jahre nach der Beschreibung der ersten Aids-Fälle ist die Welt vom gemeinsamen Ziel, der Epidemie ein Ende zu setzen, noch weit entfernt.

"Nicht, weil es an Wissen oder Instrumenten zur Reduktion von HIV-Neuinfektionen und der Bekämpfung von Aids mangelt, sondern wegen struktureller Ungleichheiten, die den Zugang zu HIV-Prävention und -Behandlung erschweren", sagt Andrea Brunner von der Aids Hilfe Wien anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember. Mit 332 Betroffenen lag die Anzahl HIV-Neudiagnosen in Österreich 2020 etwas niedriger als in den Vorjahren. Dies dürfte zum Teil mit Verordnungen und Ausgangsbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie zusammenhängen. Was man aktuell beim Coronavirus sieht, gilt auch für HIV: Je früher man über eine Ansteckung Bescheid weiß, desto besser. Betroffene können unter Therapie eine normale Lebenserwartung und eine gute Lebensqualität haben. Und: Sie können unter wirksamer Therapie das Virus nicht weitergeben.

Infos zum Welt-Aids-Tag: aids.at

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