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Spitzenqualität bei der Brustkrebs-Behandlung

01.Juli 2017

Spitzenqualität bei der Brustkrebs-Behandlung
Beim wöchentlichen Tumor-Board besprechen Ärzte alle Fälle.

Die Vorteile für die Patientinnen sind enorm: Die Zertifizierung garantiert, dass nur erfahrene Ärzte operieren dürfen – jeder Chirurg muss mindestens 50 Mal pro Jahr eine Brustkrebs-Operation durchführen, Radiologen werten tausend und mehr Mammografien pro Jahr aus.

Videokonferenz der Ärzte

Außergewöhnlich ist das häuserübergreifende Tumorboard: Ärzte aus allen teilnehmenden Spitälern diskutieren einmal pro Woche über Videokonferenz jeden einzelnen Fall. Die Patientin muss sich also nicht nur auf den Spezialisten vor Ort verlassen, sondern auch andere Experten beurteilen ihre Behandlung.

An diesem zukunftsweisenden Projekt beteiligen sich die Elisabethinen in Linz und die gespag-Häuser Salzkammergutklinikum, die LKH Kirchdorf, Steyr, Rohrbach und Schärding. Das Zentrum behandelt jährlich mehr als 300 neuerkrankte Patientinnen – "das sind gut ein Drittel aller Betroffenen in Oberösterreich", sagt Ordensklinikum-Geschäftsführer Stefan Meusburger. Über die "dezentrale, wohnortnahe Spitzenmedizin" freut sich auch gespag-Vorstand Karl Lehner. "Die EUSOMA-Datenbank mit 42.000 gespeicherten Fällen ermöglicht auch die Qualitätskontrolle auf hohem Niveau", sagt Primar Johannes Berger, Leiter des Brustgesundheitszentrums. (dh)

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19. Oktober 2021