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Gesundheit

Licht stört Schlaf empfindlich

22. November 2010 00:04 Uhr

Licht stört Schlaf empfindlich
Wer mit Licht schläft, wird leichter depressiv.

Wer nachts dauernd mit Licht schläft, hat ein höheres Risiko, an Depressionen zu erkranken, berichten amerikanische Forscher.

 

Ihre Tierexperimente zeigten erstmals, dass nächtliches Licht zu Veränderungen im Hippocampus (Teil des Großhirns) führt. Dieser spielt wiederum eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Depressionen. Negative Folgen treten bereits bei sehr schwachem Licht von der Stärke eines laufenden Fernsehbildschirms im dunklen Zimmer ein, konnten die Wissenschaftler zeigen.

Dass helles Licht in der Nacht depressiv machen kann und zudem Übergewicht begünstigt, hat das Forscherteam bereits in früheren Studien gezeigt.

Die Psychiaterin Gerda Saletu Zyhlatz von der Österreichischen Gesellschaft für Schlafmedizin kann diese Forschungsergebnisse gut nachvollziehen. „Einer der wesentlichen Faktoren einer Depression ist der unterbrochene Schlaf. Zu diesem kommt es unter anderem durch fehlendes Melatonin.“

Nachts im Dunkeln zu schlafen sei somit auch aus Sicht der Schlafmedizin sehr zu empfehlen. Doch auch fürs nächtliche Aufstehen bei kurzen Schlafunterbrechungen sollte man, so gut es eben geht, auf das Einschalten des Lichts verzichten.

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