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Gesundheit

"HypnoBirthing": Herzogin Kate will ganz entspannt gebären

Von Barbara Rohrhofer   17. Juli 2013 00:04 Uhr

„HypnoBirthing“: Auch Herzogin Catherine will ganz entspannt gebären
Warten auf das »Royal Baby«

Herzogin Catherine, 31, denkt angeblich über eine Wassergeburt mit Hypnose nach. Der Trend aus den USA verspricht eine angenehme, schmerzarme Geburt.

Wie ihr Schwiegervater Prinz Charles und seine Frau Camilla bei einer Sommer-Tour durch Cornwall sagten, werde das „Royal Baby hoffentlich bis Ende der Woche das Licht der Welt erblicken“.

Die Methode, auf die Catherine zurückgreifen will, nennt sich „HypnoBirthing“ und wird seit kurzem auch in Oberösterreich angeboten. Birgit Söllradl, Hebamme bei den Barmherzigen Brüdern in Linz und derzeit selbst in Karenz, bietet „HypnoBirthing“ seit eineinhalb Jahren an. Die zweifache Mutter aus Kremsmünster vergleicht diese Form der Geburtsvorbereitung mit autogenem Training.

„Ab der 25. Schwangerschaftswoche kann man damit beginnen. Der Kurs dauert insgesamt zwölf Stunden und umfasst diverse Entspannungs-, Atem- und Visualisierungstechniken, die man während der Wehen anwenden kann“, sagt Söllradl. Ziel sei es, die Geburt als positives Erlebnis in Erinnerung zu behalten und Ängste abzubauen. „Ich selbst habe mein zweites Kind mit dieser Methode zur Welt gebracht und es war kein Vergleich zur ersten Geburt“, sagt die Hebamme. Ganz genau handelt es sich bei HypnoBirthing um einen ganzheitlichen, geburtshilflichen Ansatz, der in den 1990er-Jahren hauptsächlich in den USA Verbreitung fand. Grundsätzlich ist die Wirkung von Hypnose in der Schmerzbekämpfung seit langem bekannt. Die medizinische Form der Hypnose hat absolut nichts mit Show zu tun. Stattdessen werden – wie bei HypnoBirthing – Menschen mittels verschiedener Techniken dazu befähigt, auf einer geistigen Ebene ihre körperliche (Schmerz-)Erfahrung zu beeinflussen.

Werdende Mütter müssen, um diese Techniken zu erlernen, aber nicht nur den Kurs besuchen, sondern auch zu Hause regelmäßig trainieren. „Mit einer eigenen CD kann man das Erlernte immer wieder festigen“, sagt Söllradl. „Wichtig ist außerdem, dass auch die Väter den Kurs machen und ihre Partnerinnen während der Geburt mit gewissen Massagetechniken unterstützen.“

Rascher, weniger schmerzhaft

„Aus psychosomatischer Sicht ist das Ausschalten der Ratio bei der Geburt sehr zu begrüßen, weil sie dann rascher und weniger schmerzhaft verläuft und künstliche Methoden der Geburtsbeschleunigung seltener angewandt werden müssen“, sagt Primar Harald Gründling, Vorstand der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Krankenhaus Barmherzige Brüder Linz. So lange die Geburt normal – ohne Komplikationen – verlaufe, könnten Methoden der Hypnose oder der Autosuggestion im Krankenhaus jederzeit angewandt werden.

HypnoBirthing-Kurse kosten rund 250 Euro; mehr auf www.geburtserlebnis.at

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