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Gesundheit

Hälfte aller Raucher bereits weiblich: Aufhören fällt Frauen viel schwerer

28. Mai 2010 00:04 Uhr

Rauchen

Waren noch in den 70er-Jahren gerade einmal 15 Prozent der Raucher weiblich, ist es heute fast die Hälfte.

Aus diesem Grund nehmen auch die tabakbedingten Schäden wie etwa Raucherhusten und Lungenkrebs bei Frauen zu. „Rauchstopp fällt Frauen schwerer als Männern“, sagt Primar Herwig Schinko von der Abteilung für Lungenheilkunde am AKH Linz und Vorstandmitglied der Krebshilfe anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai. Warum es Frauen schwererfällt, auf das Rauchen zu verzichtet, erklärt Schinko so:

• Während Raucher beiderlei Geschlechts zu zirka 48 Prozent nikotinabhängig sind, erwarten sich Frauen eher eine stimmungsregulierende Wirkung des Nikotins.

• Nach einem Rauchstopp leiden Frauen häufiger unter negativen Gefühlszuständen. Sie werden bei Stress eher rückfällig.

• Frauen lassen sich durch eine mögliche Gewichtszunahme eher vom Rauchausstieg abhalten.

• Das weibliche Rauchverhalten schwankt mit dem Menstruationszyklus. Vor und während der Regelblutung ist das Verlangen nach Nikotin stärker.

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