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Essen & Trinken

Sommerpasta – eine Portion Urlaub

Von Valerie Hader  08. Juli 2021 00:04 Uhr

Sommerpasta – eine Portion Urlaub
(Symbolfoto)

Die drei besten Rezepte: Ob mit Gemüse, Garnelen oder wunderbar cremigem Frischkäse – Nudeln gehören zur Sommerküche, denn sie sind schnell gemacht und herrlich leicht.

Ein Sommer ohne Spaghetti? "Undenkbar", sagt Ernesto Lomio. "Ohne Pasta geht bei uns nichts, gar nichts. Wir könnten ohne Nudeln nicht leben – auch nicht an heißen Tagen", sagt der Süditaliener, den die Liebe nach Oberösterreich verschlagen hat. Lomio, der eigentlich Rechtsanwalt ist, betreibt in Ried die Osteria und Enoteca und hat den OÖN sein liebstes Sommer-Rezept – Pici mit rosa Garnelen – verraten.

Die Nudeln dazu macht er übrigens auch selbst. "Das dauert überhaupt nicht lange – und schmeckt gleich so viel besser." Dass Pasta dick macht, weist er der Italiener ganz erbost zurück. "Ganz im Gegenteil: Ein Teller zum Mittagessen und man ist den ganzen Nachmittag lang satt und zufrieden."

Drei Rezepte zum Nachkochen:

Pici mit rosa Garnelen für zwei Personen:

Für die Pici (dicke Spaghetti): Aus 200 g Hartweizengrieß und 100 g Wasser einen Teig kneten, 30 Minuten rasten lassen. Anschließend kleine Rollen formen und mit der Hand dicke Spaghetti ziehen. Pici in reichlich Salzwasser al dente, also bissfest, kochen. Etwas Kochwasser sparen.

Für die Pastasauce rote Garnelen oder Scampi grob zerkleinern und mit frisch gepresstem Limettensaft, Petersilie und Olivenöl Extra-Vergine marinieren. Pici in einer Pfanne mit Olivenöl schwenken und das gesparte Kochwasser einrühren, bis die Nudeln cremig und gebunden wirken. Pfanne vom Herd nehmen und Pici mit den Meeresfrüchten anrichten. "Ein Gedicht für den Sommer – wie im Urlaub in Süditalien."

Pasta mit Ofentomaten und Burrata für 4 Personen:

Zutaten: 750 g Kirschtomaten, 500 g Nudeln nach Belieben, eine Kugel Burrata pro Person, Olivenöl, Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer und frisches Basilikum

Die Tomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auf das Backblech legen. Mit Olivenöl beträufeln, mit Salz würzen und im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten schmoren, bis die Tomaten an den Rändern leicht braun werden. In der Zwischenzeit Nudeln kochen, abgießen und tropfnass zurück in den Topf geben. Geschmorte Tomaten samt der ausgetretenen Flüssigkeit zur Pasta geben. Mit Pfeffer würzen und gut mit den Tomaten mischen. Falls zu trocken, noch etwas Olivenöl hinzufügen. Auf Teller verteilen und pro Portion eine Kugel Burrata darauf setzen. Mit Basilikum garnieren.

Mafaldine mit Ricotta für 4 Personen:

"Pasta mit Ricotta war ein Lieblingsgericht in meiner Kindheit", sagt Gennaro Contaldo. Für dieses Rezept nimmt er Mafaldine, diese Nudeln passen mit ihrer geriffelten Form perfekt zur Ricottasauce. "Falls Sie keine Mafaldine bekommen, können Sie auch Farfalle oder Linguine nehmen", sagt er und rät "nur zu allerbestem Ricotta aus dem Feinkostladen".

So wird’s gemacht: Pasta al dente garen; inzwischen 4 EL Olivenöl und 2 EL Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze zerlassen und fünf Salbeiblätter sowie drei feingehackte Zwiebeln anbraten. Ricotta (ca. 350 g) mit 4 EL Pastakochwasser anrühren, bis die Sauce eine cremige Konsistenz hat. Mit Salz und Pfeffer würzen. Pasta abseihen und eine Handvoll Pecorino oder Parmesan untermengen. Kurz erhitzen und dabei, falls nötig, noch Pastakochwasser zugeben. Vom Herd nehmen, noch einmal mit Käse und Pfeffer bestreuen.

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