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Essen & Trinken

Butter oder Margarine? Eine Frage des Geschmacks

28. November 2020 09:58 Uhr

Butter oder Margarine? Eine Frage des Geschmacks
An Kalorien darf man beim Kekserlbacken nicht denken. Oder?

Kekserlbacken: Die Konsumentenschützer haben die wichtigsten Zutaten unter die Lupe genommen.

Statt Kuchen drängen in der Vorweihnachtszeit Kekse aufs Backblech. Vanillekipferl, Linzer Augen und Nussecken haben Hochsaison. "Viele verwenden beim Backen Margarine statt Butter, weil sie gesünder und umweltfreundlicher sein soll. Und weil sich Kekse mit Margarine angeblich weniger auf die Hüften schlagen. Aber stimmt das auch?", fragte Ulrike Weiß, Leiterin des AK-Konsumentenschutzes.

Bedenkliches Palmöl

Das Testmagazin Konsument hat 36 Produkte unter die Lupe genommen. Ergebnis: Margarine hat zwar meist einen deutlich niedrigeren Gehalt an ungesunden, gesättigten Fettsäuren, allerdings enthalten fast alle Produkte das aus ökologischen und gesundheitlichen Aspekten nicht unbedenkliche Palmöl.

Die Frage, ob Butter oder Margarine besser ist, sei nicht klar zu beantworten, meint die Konsumentenschützerin. Schlussendlich sei es wohl eine Frage des Geschmacks. "Butter hat insgesamt einen Fettgehalt von gut 80 Prozent. Bei den 36 Margarinen und Streichfetten, die wir analysiert haben, beträgt er zwischen 30 und 80 Prozent", sagt Weiß. Der niedrigere Fettanteil sei einer der wesentlichen Vorteile von Margarine gegenüber Butter, da dadurch ein Beitrag zur Fettreduktion geleistet wird. Ulrike Weiß selbst bäckt ihre Weihnachtskekserl mit Biobutter, am besten mit einem Produkt aus der näheren Umgebung.

"Bei Keksen will ich auf keinen Fall an Kalorien denken", sagt sie. Wenn jemand aber unbedingt auf tierische Fette verzichten will, sollte er zu Margarinen greifen, die möglichst kein Palmöl enthalten. (bar)

Hausfreunde

Daheim bei OÖN-Biogärtner Karl Ploberger ist es Tradition, dass im Advent „Hausfreunde“ gebacken werden. Schon seine Großmutter kredenzte diese ganz einfache Bäckerei alljährlich in der Vorweihnachtszeit. Wie sie immer sagte: „Am besten schmecken die Stangerl zum Wein!“

Zutaten: 4 Eier, 260 Gramm Staubzucker, 260 Gramm Mehl, 100 Gramm kleingehackte Walnüsse, 120 Gramm Rosinen, 100 Gramm kleingeschnittene Aranzini, 100 Gramm kleingeschnittenes Zitronat, 2 Rippen kleingehackte Kochschokolade
Backtemperatur: 180 Grad bei Heißluft Backzeit: 15–20 Minuten
Zubereitung: Eier und Zucker schaumig rühren. Walnüsse, Rosinen, Schokolade, Aranzini und Zitronat zugeben. Das Mehl unterheben, die Masse eine halbe Stunde rasten lassen. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech in zwei „Wecken“ aufstreichen. Nach dem Backen einige Stunden auskühlen lassen und in kleine Stangerl schneiden.

Punschkrapferl

„Der Geschmack von Punsch darf auf dem Keksteller niemals fehlen, ganz besonders heuer nicht“, sagt Anita Moser von der Private Taste GmbH, die schon Dutzende Kekssorten gebacken hat.

Zutaten: 200 g geriebene Dinkelbiskotten, 50 g geriebene Schokolade, 100 g geriebene Haselnüsse, 1/16 Rum, 1/16 Orangensaft, 5 dag erwärmte, flüssige Marillenmarmelade, 1 Becher Punsch-Zucker-Glasur
Zubereitung: Biskotten reiben, mit den anderen Zutaten gut mischen und zu einer Teigkugel kneten. Diese für ca. 1 Stunde kühl rasten lassen. Danach kleine Kugeln formen und in der Punschglasur tunken.
Tipp: Punschglasur selbst machen: 250 g Staubzucker und je 2 EL Rum, heißes Wasser und 1 EL Himbeersirup anrühren.

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