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Essen & Trinken

AK-Test: Sind abgepackte Sandwiches wirklich eine Woche haltbar?

Von nachrichten.at/apa   09. Oktober 2019 11:09 Uhr

Sandwich (Symbolbild)

LINZ. Fertige Sandwiches aus dem Supermarkt sollen laut ihren Haltbarkeitsdaten mehr als eine Woche lang genießbar sein. Diese doch lange Zeit war Grund für die Arbeiterkammer Oberösterreich, die Dreiecke unter die Lupe zu nehmen.

Sie testete sieben Schinken-Sandwiches, die alle mikrobiologisch einwandfrei waren, geschmacklich überzeugten aber nur drei auch am letzten Tag der angegebenen Haltbarkeit.

Die Konsumentenschützer kauften in verschiedenen Supermärkten (Lidl, Billa, Penny, Spar, Merkus, Norma und Hofer) sieben unterschiedlich belegte Schinken-Sandwiches im Dreiecksformat, geschlossen verpackt.

Die Proben wurden bei vier Grad Celsius im Labor bis zum letzten Tag der angegebenen Mindesthaltbarkeit gelagert. Erst dann analysierten Experten die Brötchen mikrobiologisch, sensorisch sowie chemisch-physikalisch und beurteilten sie entsprechend des Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetzes sowie der berechtigten Verbrauchererwartung, sprich nach Geschmack und Aussehen.

Schinken wurde säuerlich

Mikrobiologisch waren alle in Ordnung - trotz des empfindlichen Belags mit Eiern, Gurken, Käse und/oder Tomaten. Geschmacklich überzeugten drei Proben, bei drei weiteren gab es Kritik, weil der Schinken säuerlich oder sauer schmeckte, bei zwei ließ der Käse zu wünschen übrig und bei einem war das Brot zu trocken. Insgesamt wurden aber auch diese Produkte noch als einwandfrei bewertet.

Das Sandwich von Hofer wurde auf wertgemindert abgestuft, weil die Fachleute sowohl beim Brot als auch bei Schinken, Käse, Eiern und Tomate etwas auszusetzen fanden.

Die belegten Dreiecke kosteten von 0,78 bis 1,17 Euro pro 100 Gramm. Ein Blick auf die Nährwerttabelle empfiehlt sich laut AK, denn die oft als Jause zwischendurch gegessenen Brote können mit moderaten 379 kcal oder stolzen 551 kcal pro Packung im Kalorienkonto zu Buche schlagen. Die Konsumentenschützer raten vor allem jenen, die Palmöl vermeiden möchten, sich die Zutatenliste anzuschauen, weil in zwei verwendeten Toastbrotmarken das von vielen ungeliebte Palmfett steckte.

Die Ergebnisse im Detail: 

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