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Essen & Trinken

A la Carte mischt Oberösterreichs Gourmet-Welt neu

Von Karin Haas   07. Oktober 2014 00:04 Uhr

Mühltalhof
Philipp und Helmut Rachinger

LINZ. Gleich 19 Punkte auf 90 legte der Mühltalhof in Neufelden im neuen A la carte-Gourmetführer zu. Helmut Rachinger und Sohn Philipp sind die Aufsteiger des Jahres in Oberösterreich. Er ist damit dem Bootshaus in Traunkirchen (Lukas Nagl), Essig's und Verdi auf den Fersen, die 91 Punkte haben. Sie liegen ex aequo auf Rang 1. Verlierer sind der Almtalhof in Grünau, die Orther Stubn in Gmunden und das Herberstein in Linz.

Die Ergebnisse für Oberösterreich im Detail:

Die Aufsteiger in Oberösterreich

Die Absteiger in Oberösterreich

 

Die Gesamtwertung für Oberösterreich

 

 

Er gilt als "junger Wilder" mit kreativen Kochideen und Liebe zur Regionalität. Nun hat sich Lukas Nagl (27) vom Restaurant Bootshaus im Hotel "Das Traunsee" in Traunkirchen in den Olymp gekocht. Zumindest im (ab heute) erhältlichen Gourmetführer A la Carte 2015 ist er auf Rang 1 aller Haubenlokale Oberösterreichs vorgerückt.

Ein junger Wilder am A-la-Carte-Firmament
Lukas Nagl vom Bootshaus in Traunkirchen kochte sich auf Rang 1.

Nagl rangiert ex aequo mit Erich Lukas vom Verdi in Linz und Essig's in Linz mit 91 von 100 möglichen Punkten. Nagl legte um fünf Punkte zu, Lukas zwei, Essig's hat die 91 Punkte gehalten. Alle drei hatten und haben vier Sterne.

"Man darf sich darauf nichts einbilden und muss jeden Tag die Leistung halten", sagt Nagl, der die "frohe Botschaft" an seinem vorgestrigen 27. Geburtstag erfuhr. "Das Traunsee"-Chef Wolfgang Gröller schwebt auf Kulinarik-Wolken. Sein Lieblingsgericht ist Traunseekrebs-Suppe. Nagls Favorit ist Rutzenmoser Biolamm vom Gnigler-Hof mit wildem Brokkoli, Feigen und Butterteig. Vor den Augen des Gastes wird Feigenblattöl in die Sauce gegossen.

Zwei Köche im Lande schwangen sich in die Vier-Sterne-Liga auf. Helmut Rachinger vom Mühltalhof ist (mit Sohn Philipp) der Aufsteiger des Jahres in Oberösterreich. Er legte von 71 auf 90 Punkte zu und holte sich zwei Sterne zusätzlich vom Koch-Firmament.

Lukas Kapeller in Steyr, ebenfalls ein "junger Wilder", legte um zehn auf 86 Punkte zu und pflückte sich einen Stern auf vier dazu. Neu in der Wertung ist Natur Gourmet Gorfer in Garsten mit zwei Sternen.

Absteiger Almtalhof

Wo es Aufsteiger gibt, gibt es auch Absteiger. Am meisten büßte der Almtalhof in Grünau ein. Er rutschte um 14 Punkte nach unten auf 60 und musste zwei der drei Sterne lassen.

Das Maximum sind fünf Sterne, die ab 96 Punkten vergeben werden. Drei Restaurants erreichten 99 Punkte: Heinz Reitbauer (Steirereck in Wien), Andreas Döllerer (Golling) und Simon Taxacher (Kirchberg/Tirol).

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