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Landsleute

Thomas Reifeltshammer: Ein Kapitän, der immer wieder aufsteht

Von Thomas Streif   18. Februar 2019 00:04 Uhr

"Bei der SVR sollten wieder alle an einem Strang ziehen"
Kapitän Thomas Reifeltshammer glaubt nach wie vor an den Aufstieg in die Bundesliga.

RIED. SV-Ried-Kapitän Thomas Reifeltshammer will mit den Innviertlern aufsteigen.

Eigentlich war die Fußball-Profikarriere für Thomas Reifeltshammer aus Neuhofen im Innkreis, Bezirk Ried, schon zu Ende, ehe sie wirklich begann. Eigentlich, denn Reifeltshammer kämpfte sich bereits mehrmals erfolgreich zurück. Am Sonntag wird der 30-jährige Abwehrspieler die SV Guntamatic Ried wahrscheinlich als Kapitän zum Rückrundenauftakt der Zweiten Liga gegen Steyr anführen.

Nach einer hartnäckigen Schambeinverletzung, die ihn vergangene Saison für ein halbes Jahr außer Gefecht setzte, scheint der Routinier in den Plänen des neuen Trainers Gerald Baumgartner als Führungsspieler eine wesentliche Rolle einzunehmen.

Mit seiner Routine von 241 Pflichttspielen für die SV Ried soll der Eigenbauspieler mithelfen, die Innviertler endlich wieder in die Erfolgsspur zu bringen. „Ich kann für die Mannschaft versprechen, dass wir alles daransetzen werden, um den Aufstieg in die Bundesliga doch noch zu schaffen“, sagt Reifeltshammer, der im vergangenen Jahr seine langjährige Freundin Doris heiratete. Für seinen Spitznamen „Didi“ hat er keine Erklärung. „Den hat mir Andreas Schicker einmal gegeben, warum und wieso, keine Ahnung.“

Der 30-Jährige, der mit der SV Ried 2011 Cupsieger wurde, möchte dabei vorne wegmarschieren, Rückschläge steckte er in der Vergangenheit immer wieder weg. Mit 16 Jahren verließ er aufgrund fehlender Unterstützung die Nachwuchsakademie der SV Ried, um für Neuhofen in der Bezirksliga zu kicken. Der Umstand, dass Neuhofen eine Spielgemeinschaft mit dem Profiverein aus Ried gründete, brachte ihn zufällig ins Blickfeld der Profiabteilung. 2008, als der Abwehrspieler am Sprung in die Kampfmannschaft war, verschleppte Reifeltshammer eine Lungenentzündung, sein Gesundheitsszustand war kritisch. Mehr als ein halbes Jahr dauerte es, bis er sich wieder in die Mannschaft zurückarbeitete. Mit der Mannschaft will es der Routinier in die Bundesliga zurückschaffen. Es wäre ein Comeback mehr.

 

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