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Landsleute

Petrus Stockinger: Er ist neuer Probst im Stift Herzogenburg

Von Bert Brandstetter   13. April 2019

Petrus Stockinger, wuchs in Eberschwang direkt neben dem Pfarrhof auf

36-jähriger Innviertler folgte in Niederösterreich auf Maximilian Fürnsinn.

Sein Elternhaus in Eberschwang stand direkt neben dem Pfarrhof, das dürfte für das Leben des neuen Propstes von Herzogenburg prägend gewesen sein. „Ich lernte wie ganz von selbst kennen, dass ein Priesterleben völlig normal sein kann“, sagt Propst Petrus, der früher in Eberschwang noch Roman geheißen hat.

1982 wurde er einem Lehrerehepaar geboren und die Nachbarschaft zum Pfarrhof dürfte es mit sich gebracht haben, dass Roman Ministrant und später ein recht beachtlicher Organist geworden ist.

Als es später nach dem BORG in Ried um die Berufswahl gegangen ist, stand Roman vor der Entscheidung: „Wo ist mein Platz in der Kirche: hinten oben oder vorne unten.“ Roman entschied sich für vorne und trat 2000 bei den Augustiner-Chorherren in Reichersberg ein, wo er den Namen Petrus bekam. Verschiedene Umstände bewogen ihn fünf Jahre später, zu den Ordensbrüdern nach Herzogenburg zu wechseln, „wo ich einen für mich sehr gut passenden geistigen Grundwasserspiegel vorfand“.

Zum Priester geweiht wurde Petrus 2009, als Stiftskaplan sah und sieht er den Tourismus etwa in Form von Stiftsführungen oder im Aufbau eines Museums in der Klosterpfarre Dürnstein (Eröffnung im Mai 2019) als wesentliches Element. Als Propst folgt er auf Maximilian Fürnsinn, er will dem Amt aber als erst 36-Jähriger seine persönliche Prägung geben. Dass ihr neuer Abt anders ist, das haben die zwölf Mitbrüder schon ahnen können, weil Petrus die letzten zwei Jahre als Stiftsdechant der Vertreter Fürnsinns war.

Eine besondere Gabe ist etwa die gute Vernetztheit des neuen Prälaten, unter anderem gehört er einer Salzburger CV-Verbindung an. Und noch etwas mussten die Chorherren von Herzogenburg durch ihren neuen Innviertler Chef erfahren: zum Essen gibt es manchmal auch Bier und nicht nur Wein, den übrigens der frühere Finanzminister Hansjörg Schelling als Pächter für das Stift keltert. Petrus sagt: „Ich habe die Gegend hier als Bier-Missionsgebiet erfahren und schon Einiges bewirkt.“

 

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