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Landsleute

Ines Heiligenbrunner: Mit 27 die jüngste Amtsleiterin im Land

Von Michaela Krenn-Aichinger  08. Juli 2020 00:04 Uhr

Ines Heiligenbrunner
Ines Heiligenbrunner, Amtsleiterin von Weißkirchen an der Traun

Die bisherige Volksschullehrerin managt künftig die Gemeinde Weißkirchen.

Vom Klassenzimmer in die Amtsstube wechselt die ausgebildete Volksschullehrerin Ines Heiligenbrunner. Die 27-Jährige wurde vom Gemeinderat von Weißkirchen an der Traun (Bezirk Wels-Land) einstimmig zur neuen Amtsleiterin bestellt. Die Hörschingerin ist in dieser Funktion die jüngste im Land.

Der Abschied von ihren 22 Schülerinnen und Schülern der ersten Klasse der VS Langholzfeld in Pasching ist ihr nicht ganz leichtgefallen. „Ich gehe mit einem lachenden und einen weinenden Auge. Ich freue mich aber nun auf die vielfältigen Aufgaben in der Gemeinde und darauf, mitgestalten zu können“, sagt Heiligenbrunner, die nebenberuflich ein Managementstudium an der Donauuniversität Krems absolviert hat. Für sie heißt es nun weiterlernen und die Gemeindedienstausbildung zu absolvieren.

Wenn sie am 1. August ihren Dienst in der Gemeinde antritt, wird ihr Lebenspartner Marcus Niederreiter sozusagen zum Kollegen, er ist ebenfalls Amtsleiter – und zwar in Hörsching, der Wohnsitzgemeinde der beiden.

Heiligenbrunner hat sich gemeinsam mit sieben weiteren Kandidaten um das Amt beworben. Vier kamen in die engere Wahl, beim Hearing konnte sie letztlich überzeugen. Weißkirchens Bürgermeister Norbert Höpoltseder (SP) sagt: „Jugend ist kein Hindernis, sie ist auch eine Chance, ich bin überzeugt, dass wir eine sehr gute Wahl getroffen haben.“

Wichtig ist der neuen Amtsleiterin, die Verwaltung weiterzuentwickeln, ein bestmögliches Service für die Bürgerinnen und Bürger anzubieten und die Digitalisierung weiter voranzutreiben. „In dieser Funktion muss man auch ein gutes Fingerspitzengefühl haben, wie man mit Leuten umgeht, und Konfliktsituationen gut managen können“, betont Heiligenbrunner.

Die Sommerferien nützte die Pädagogin bisher für das Reisen. Coronabedingt und aufgrund des Jobwechsels ist heuer allerdings kein Auslandsurlaub geplant. Stattdessen stehen Radtouren und Wanderungen auf dem Programm.

 

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Michaela Krenn-Aichinger

Lokalredakteurin Wels

Michaela Krenn-Aichinger
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